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Brandenburg/Havel Retter kämpfen weiter um 22-Jährige
Lokales Brandenburg/Havel Retter kämpfen weiter um 22-Jährige
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11:17 09.06.2015
Einsatzkräfte bringen die junge Frau zum Rettungswagen. Quelle: P. Rißling
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Brandenburg an der Havel

Die Verunglückte verbrachte den Nachmittag laut Augenzeugenberichten mit Freunden am so genannten "Hauptstrand" nahe der Regattastrecke. Um kurz vor 20 Uhr sei die junge Frau demnach beim Baden im Beetzsee versunken und nicht wieder aufgetaucht.

Die schnell angerückten Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr und Deutscher Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) begannen sofort mit der Suche nach der jungen Frau. Dabei kam neben Rettungstauchern auch ein Suchnetz zum Einsatz. Auch ein Rettungshubschrauber landete zunächst nahe der Unfallstelle. Es dauerte allerdings bis 20.24 Uhr, als einer der Rettungstaucher vermeldete, die Gesuchte ungefähr 15 Meter von der Wasserkante entfernt aufgespürt zu haben. Die junge Frau war bei ihrer Rettung aus dem Wasser nach mehr als einer halben Stunde bereits blau angelaufen.

15 Minuten kämpften die Rettungskräfte am Strand um das Leben der 22-Jährigen, ehe sie ins Klinikum gebracht wurde. Quelle: P. Rißling

Exakt 15 Minuten lang taten die Einsatzkräfte vor Ort alles um die Frau zu retten, sie fühlten bei der Verunglückten einen Puls. Dann wurde sie mit Blaulicht ins Klinikum gefahren. Dort kümmern sich die Rettungskräfte auf der Intensivstation um die junge Frau.

Nach letzten Angaben von Montagabend liegt die junge Frau weiterhin im Koma. Soweit bekannt wurde, leidet sie an einer Erkrankung, die die Ursache dafür sein könnte, dass sie am Sonntagabend die Kontrolle über ihren Körper verloren hat und unterging.

Wie der diensthabende Dienstgruppenleiter der Polizei, Hauptkommissar Christian Naethe, zuvor noch am Sonntagabend sagte, war die verunglückte Studentin mit Kommilitonen der Fachhochschule Brandenburg am Badestrand. Als diese das Verschwinden ihrer Freundin und ihre noch an der Wasserkante liegenden Habseligkeiten bemerkten, riefen sie die Rettungskräfte. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch rund 30 Badegäste am Strand.

Die Begleiter der Verunglückten standen während der mehr als halbstündigen Suche sichtlich unter Schock. Sie wurden auf einem anliegenden Privatgrundstück umsorgt.

Von Philip Rißling

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