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Retter müssen Mittelschutzplanke wegflexen

Keine Rettungsgasse nach Lkw-Unfall Retter müssen Mittelschutzplanke wegflexen

Weil es nach einem Unfall auf der A 2 bei Wollin keine Rettungsgasse gab, mussten Feuerwehrleute die Mittelschutzplanke wegflexen. Erst nach dem Einsatz eines Großtrennschleifers konnte der Notarzt zu sechs Verletzten vordringen. Über Stunden waren beide Fahrtrichtungen gesperrt. Es blieb in wenigen Stunden nicht beim einzigen Unfall auf den Autobahnen im Landkreis.

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A 10 voll gesperrt: Der Tank dieses Lkw war nach einem Unfall ausgelaufen.

Quelle: Julian Stähle

Mittelmark. Gleich sechs Verletzte forderte ein Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge auf der A 2 zwischen Wollin und Brandenburg. Der Vorfall ereignete sich am Montag gegen 14 Uhr als ein polnischer Sattelzug in ein Stauende krachte. Der Lkw fuhr auf einen Kleintransporter auf. Dieser wurde gegen einen Skoda gedrückt. Drei Insassen des Transporters wurden schwer verletzt. Der 73-jährige Skoda-Fahrer, seine 52-jährige Beifahrerin und ein 12-jähriger Junge erlitten leichte Verletzungen. Weil Fahrzeugführer keine Rettungsgasse bildeten, erreichten Notarzt, Rettungswagen und Feuerwehren die in einem Baustellenbereich befindliche Unfallstelle mit Verzögerung. Um die Anfahrt zu ermöglichen, durchtrennten Feuerwehrleute aus Wenzlow und Wollin die Mittelschutzplanke mit einem Großtrennschleifer. Beide Fahrtrichtungen waren für vier Stunden voll gesperrt. Die Staus reichten bis zu 15 Kilometer zurück.

Ohne Verletzte ging der nächste folgenschwere Unfall ab. Auf der A 10 zwischen Ferch und Michendorf prallte in der Nacht zum Dienstag ein polnischer Laster in einem Baustellenbereich gegen eine Betonschutzplanke. Diese kippte auf einer Länge von 500 Metern um. Der Fahrzeugtank wurde aufgerissen. Rund 700 Liter Diesel flossen aus. Die Fahrtrichtung Frankfurt/Oder war über sieben Stunden gesperrt. Gegen 9 Uhr die nächste Vollsperrung auf der A 9 bei Beelitz-Heilstätten. An einem Stau fuhr ein rumänischer Lkw auf einen Gefahrgutlaster auf. Beide Lkw-Fahrer kamen ins Krankenhaus – stundenlange Vollsperrung nach Berlin.

Von Frank Bürstenbinder

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