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Brandenburg/Havel Mit Schwung in den Gutspark
Lokales Brandenburg/Havel Mit Schwung in den Gutspark
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14:56 08.05.2014
Das „Saitensturm-Quartett“ aus Berlin kommt am 17. Mai nach Bagow. Quelle: privat
Bagow

Selbst bei Flaute wird in den kommenden Wochen Schwung in die Beetzsee-Region kommen. Dafür sorgt eine vierteilige Open-Air-Reihe, die es so zu beiden Seiten des Ufers noch nicht gegeben hat. Hinter der musikalischen Windmaschine steckt der Pianist Frank Wasser, wohnhaft in Päwesin und selbst ein Fan des Hausgewässers. Der Geschäftsführer der Havelländischen Musikfestspiele stellt den Beetzsee in den Mittelpunkt eines Konzert-Quartetts, das seine Premiere am 17. Mai im Bagower Gutspark hat.

Die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegte Grünanlage verfügt über einen alten Baumbestand und hat direkten Zugang zum Wasser. „Eine wunderbare Kulisse für Musik unter freiem Himmel“, findet Festspiel-Erfinder Wasser. Normalerweise sind der Park und das aus dem 16.Jahrhundert stammende Schlösschen für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Doch Werner von Ribbeck von der Besitzerfamilie zögerte nicht lange und willigte ein. So wird das Grundstück mit dem ältesten steinernen Herrenhaus Brandenburgs für einen Tag zum Kulturort. Für Bagow hat die Festspielleitung das Berliner „Saitensturm-Quartett“ mit Sarah Piorkowsky (Violine), Walter Thomas Heyn (Gitarre), René Schulze (Klarinette) und Peter Blazeosky (Kontrabass) verpflichtet. Wie von Wasser versprochen, erwartet die Zuhörer ein amüsanter und beschwingter Nachmittag mit schottischer Fiddle-Musik, virtuosen Klezmer-Stücken, rasanten Zigeunerweisen, Jazz und Cross-Over-Nummern.

Thomas Heyn führt durch das Programm und wird wohl auch eine Hommage an Rudi Schuricke (1913–1973) ansagen. Dass der berühmte Capri-Fischer-Sänger in Brandenburg an der Havel geboren wurde, wissen vielleicht einige Eingeweihte. Doch so gut wie unbekannt ist, dass er als Kind oft bei seinen Cousins in Bagow war, womit sich der Kreis zum ersten Ort der Open Airs schließt.
Mitten in der Natur und nur wenige Bootsminuten von Bagow entfernt, liegt ebenfalls direkt am Wasser das Hotel Bollmannsruh. Frank Dornieden, Chef des Hauses, hat die Havelländischen Musikfestspiele nicht zum ersten Mal zu Gast. Am 1. Juni gastiert das „Ensemble Ambassador“ auf der Hotelterrasse. In seiner ungewöhnlichen Besetzung, die 16 Blechbläser und drei Schlagzeuger umfasst, begeistert die Formation mit Musik der Renaissance, Romantik, Avantgarde und mit gehobener Unterhaltungs- und Filmmusik.
Viele der Künstler, die das Ensemble 1996 im Bundesjugendorchester gründeten, sind mittlerweile in namhaften deutschen Kulturorchestern tätig. Zum Beispiel in der Staatsoper unter den Linden, im Orchester des Norddeutschen Rundfunks Hannover oder dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin.

Am 16. August folgt das zweite Märkische Hofkonzert in Päwesin. Dafür öffnet Veranstalter Frank Wasser seinen restaurierten Vierseithof von 1880, der an den Streng zum Riewendsee grenzt. Der Konzertpianist stellt musikalische Wegbegleiter vor, darunter Vater Georg (84) aus Trier, der sein erster Klavierlehrer war.
Das Domstiftsgut Mötzow ist am 23. August Veranstaltungsort für das letzte Konzert im Rahmen der Beetzseereihe. Das Landespolizeiorchester gastiert dann mit seinem Sommerprogramm auf einem der schönsten Bauernhöfe Deutschlands.

Karten: Vorverkauf in der MAZ-Ticketeria in der Sankt-Annen-Galerie, Inhaber der MAZ-Card erhalten 15 Prozent Rabatt. Oder Vorbestellungen direkt beim Veranstalter unter
Tel.  03 32 37/8 59 63. 

Von Frank Bürstenbinder

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