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Riesen-Run auf Buga-Schlussverkauf

Online-Schnäppchenjagd Riesen-Run auf Buga-Schlussverkauf

Anfangs belächelt, dann doch der Hit: Der Online-Katalog mit dem nicht mehr benötigten Buga-Inventar musste vom Netz genommen werden, weil die Nachfrage so groß war. Wie groß das Interesse an den Gartenschau-Devotionalien wirklich ist, zeigt diese Tatsache: Selbst die Havelberger Brücke ist begehrt.

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Für die Havelberger Brücke interessieren sich gleich drei Kommunen.

Quelle: Buga-ZV

Havelregion. Aus, vorbei, Ende! Wer zu lange überlegt hat, ob er sich ein Buga-Souvenir aus dem umfangreichen Inventarkatalog sichern soll, hat nun keine Chance mehr. Von der Internetseite des Zeckverbandes ist der 172 starke Katalog seit zwei Tagen verschwunden – allerdings mit Ansage. „Geschäftsführer Erhard Skupch hat mich informiert, dass er den Katalog schließen wird“, sagt Verbandsvorsteherin Dietlind Tiemann. „Es gibt für jede Position mindestens einen ernsthaften Bewerber.“ Das heißt, egal ob kleines Parkplatzschild für zwei Euro oder schweres Packhofdrehkreuz für 8000 Euro – alles geht raus.

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Am Sonntag ging die Bundesgartenschau in der Havelregion nach 177 Tagen zu Ende. Die Organisatoren hatten zur Abschlussveranstaltung nach Havelberg geladen, wo das Fazit trotz Millionendefizits durchweg positiv ausfiel. Kollektiver Tenor: Die Region hat sich auf der touristischen Landkarte positioniert und wird auch künftig von der Buga profitieren.

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Selbst die Fußgängerbrücke ist weg

Selbst für die 39 Meter lange Fußgängerbrücke über die Flethe in Havelberg zwischen Friedhof und Domgarten hätten drei Kommunen Interesse angemeldet. „Vielen Dank für eurer starkes Interesse am Verkaufskatalog! Alle Artikel sind verkauft – bis auf diese 17 Sonnensegel aus Premnitz und Stölln. Bei Interesse bitte die Bach Sonnenschutz GmbH kontaktieren: 09837/978089, info@bach-sonnenschutz.de. Abbau und Abholung ist am 19./20. Oktober geplant“, heißt es auf der Facebook-Seite des Zweckverbandes.

Jetzt kommt doch noch etwas Geld in die Kassen

Nebenbei werden auch die meistgestellten Fragen beantwortet: „Die eingegangenen Bestellungen per Bestellformular werden aktuell von vier Kollegen bearbeitet und ihr bekommt in den nächsten Tagen Bescheid, ob ihr die Artikel erhaltet oder nicht.“ Bei 2500 Bestellvorgängen und Interessensbekundungen wahrlich kein leichter Job. Doch dürfte er sich indirekt lohnen, damit nicht noch mehr Verluste angehäuft werden. Mit 200 000 Euro Einnahmen aus dem Buga-Schlussverkauf war im Haushalt des Zweckverbandes kalkuliert worden, jetzt dürfte es annähernd der doppelte Ertrag werden.

Eigentlich war es geplant, am 30. Oktober ab 9 Uhr in Premnitz noch einmal eine große Versteigerung der ungeliebten Restposten abzuhalten, notfalls unterm Katalogpreis. Doch dürfte dies angesichts des riesigen Interessen obsolet geworden sein – es wird nichts mehr zu versteigern geben. „Ich wusste noch gar nicht, welches Interesse es an gebrauchten Zäunen gibt, die hätten wir kilometerweise verkaufen können“, schmunzelt Tiemann.

Anfangs gab es Spott

Und die oben angesprochenen Sonnensegel standen auch gar nicht auf der offiziellen Verkaufsliste.

Anfangs war der Katalog noch etwas bespöttelt worden, doch haben sich nun echt die Buga-Fans geoutet – allein in den ersten 24 Stunden nach dem Online-Stellen hatten sich bereits 900 Interessierte auf die Exponate angemeldet.

Von André Wirsing

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