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Riester-Spezialisten haben eine neue Chefin

Imke Petersen leitet die ZfA Riester-Spezialisten haben eine neue Chefin

Seit Beginn dieses Monats steht eine Frau an der Spitze der größten Behörde in der Stadt Brandenburg. Imke Petersen (49) leitet die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA), besser bekannt als Riester-Rentenbehörde. Sie ist damit auch verantwortlich für den Datenaustausch mit rund 11.000 Kommunikationspartnern.

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Imke Petersen leitet seit Monatsbeginn die Riesterrentenbehörde ZfA mit 1400 Mitarbeitern.

Quelle: Jacqueline Steiner

Brandenburg/H. Seit Beginn dieses Monats steht eine Frau an der Spitze der größten Behörde in der Stadt Brandenburg. Imke Petersen (49) leitet die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA), besser bekannt als Riester-Rentenbehörde. Sie ist damit auch verantwortlich für den Datenaustausch mit rund 11 000 Kommunikationspartnern.

Die neue Behördenleiterin hat zum Monatsbeginn Ulrich Stolz abgelöst, der seit Mai 2005 an der Spitze der ZfA gestanden hat und nun in die Ruhephase seiner Altersteilzeit gegangen ist.

Die Juristin kennt ihr Arbeitsumfeld in- und auswendig. Bereits seit 1996 ist die im Raum Kiel aufgewachsene und ausgebildete Behördenleiterin bei der Deutschen Rentenversicherung beschäftigt, die seinerzeit noch Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) hieß. In der Berliner Zentrale war sie als Justiziarin tätig.

Vor zehn Jahren wechselte Imke Petersen zur ZfA nach Brandenburg/Havel, die der Deutschen Rentenversicherung zugeordnet bist. Zunächst arbeitete sie als Dezernatsleiterin, im Jahr 2010 übernahm die Juristin zusätzlich die Vertretung von Behördenleiter Stolz.

Als seine Nachfolgerin ist sie die Chefin von rund 1400 ZfA-Beschäftigten, von denen etwa 950 am Hauptstandort Brandenburg/Havel arbeiten, die übrigen sind in Berlin. Der Frauenanteil der Riester-Behörde ist hoch, liegt bei mehr als 70 Prozent. Fünf von sieben Dezernaten leiten Frauen. Imke Petersens bisheriges Dezernat ist nach ihrem Wechsel an die Spitze noch nicht wieder besetzt.

Als größte Herausforderung sieht die Behördenchefin die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitsabläufe an. „Wir müssen den hohen Standard halten und verbessern“, sagt Imke Petersen. Mit 11 000 Kooperationspartnern steht die ZfA in elektronischem Datenaustausch: mit Versicherungen, Banken, Bausparkassen und den Besoldungsstellen der Finanzverwaltung.

Die organisatorische Bewältigung von Riester-Renten und -Bausparverträgen ist ein Millionen- und Milliardengeschäft. Die ZfA zählt aktuell 16,5 Riester-Versicherte und 16,7 Zulagenkonten. Die letzte Auszahlungsanordnung, unter der Imke Petersen am 17. Mai 2016 ihre Unterschrift setzte, hatte ein Volumen von 2,78 Milliarden Euro., das waren 70 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor.

Von Jürgen Lauterbach

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