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Rindermist in Flammen aufgegangen

Alarm bei Görzke Rindermist in Flammen aufgegangen

Feuerwehreinsatz in Börnecke bei Görzke: Vermutlich durch Selbstentzündung sind am Freitagvormittag mehrere hundert Tonnen Rindermist in Flammen aufgegangen. Das überdachte Lager gehört dem Landgut Reppinichen. Nicht alle alarmierten Feuerwehren kamen am Brandort an.

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Mit vereinten Kräften rückten Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Landgutes Reppinichen dem brennenden Mist zu Leibe.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Görzke. Aufregung in Börnecke bei Görzke: Aus bislang unbekannten Gründen ist am Freitagvormittag auf einem landwirtschaftlichen Betriebsgelände am Dorfrand ein Mistlager in Flammen aufgegangen. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung in dem überdachten Depot, dass sich in Nachbarschaft einer Halle befindet. Die Görzker Feuerwehr rückte mit zwei Einsatzwagen an, darunter ein Tanklöschfahrzeug. Aus Wenzlow kam ebenfalls ein Tanklöschfahrzeug zur Verstärkung. Vor Ort war auch der Rettungswagen aus der Rettungswache in Dahlen.

Feuerwehrleute beim Ablöschen des Mistlagers

Feuerwehrleute beim Ablöschen des Mistlagers.

Quelle: Frank Bürstenbinder

„Wir löschen das Material im Wechsel ab“, sagte Görzkes Wehrführer Steffen Jirjahlk der MAZ. Die beiden Tanklöschfahrzeuge holten sich ihren Wassernachschub vom Gerätehaus in Görzke. Die etwa zehn Kameraden konnten die Flammen in Schach halten und ein Übergreifen auf andere Aufbauten verhindern. Unterstützt wurden die Feuerwehrleute von Mitarbeitern des Landgutes Reppinichen. Sie setzten mit zwei Teleskopladern den Mist um, damit Löschwasser an die Glutnester kam. Ein anderer Kollege hantierte mit Schlauch und Wasserwagen.

Eigentlich ist das Landgut Reppinichen ein reiner Ackerbaubetrieb. Doch das Unternehmen lagert in Börnecke Rindermist von anderen Betrieben, um es für die eigene Bodenverbesserung einzusetzen. Eine Selbstentzündung hält man im Landgut nicht für ausgeschlossen. „So etwas kommt schon mal vor“, teilte ein Sprecher mit.

Überschattet war der Einsatz von fehlenden Einsatzkräften. So konnte Ziesar nicht ausrücken, weil kein Kraftfahrer zur Stelle war. „Die Lage bei der Tageseinsatzbereitschaft wird immer dramatischer“, räumte Ziesars Amtswehrführer Andy Laube ein. Auch er selbst konnte nicht zum Brandort eilen, weil er aus beruflichen Gründen in Magdeburg weilte. Den letzten größeren Brand in Görzke gab es im April 2016. Damals wurde eine Feldscheune bei Dangelsdorf zu einem Raub der Flammen.

Von Frank Bürstenbinder

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