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Rolandkaserne: Platz für 640 Flüchtlinge

Leere Häuser werden wiederbelebt Rolandkaserne: Platz für 640 Flüchtlinge

Die Lösung war naheliegend, aber schwierig. Jetzt sind sich Stadt und die Besitzer der ehemaligen Rolandkaserne in Brandenburg an der Havel einig geworden. Demnach sollen vorerst 640 Flüchtlinge auf dem Gelände einziehen, möglich sind aber etwa 1000.

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Die Kaserne von oben.

Quelle: Sammlung Hesse

Brandenburg an der Havel. Einstimmig beschlossen haben die Stadtverordneten am Dienstagabend das Anmieten einer etwa 60.000 Quadratmeter großen Fläche auf dem Areal der ehemaligen Roland-Kaserne. Hier soll eine Gemeinschaftsunterkunft für 640 Flüchtlinge und Asylbewerber entstehen. Dafür sollen zwei ehemalige Mannschaftsgebäude mit einer Gesamtfläche von 12.000 Quadratmetern Nutzfläche zu Gemeinschaftsunterkünften umgebaut werden. Vorerst wird der Mietvertrag für fünf Jahre geschlossen, eine Option für weitere fünf Jahre ist Bestandteil des Vertrages.

Als monatlicher Mietzins wurden 4,45 Euro je Quadratmeter Nutzfläche vereinbart, was einer Miete von aktuell 53.400 Euro im Monat entspricht. Pro Platz stellt das Land Brandenburg Landesmittel in Höhe von maximal 2300 Euro zur Verfügung. Dieses Geld fließt in den Umbau der Kasernen und die Ausstattung der Räume. Als Mietbeginn ist der 1. März 2016 geplant, wenn die Gebäude entsprechend als Gemeinschaftsunterkunft hergerichtet und gesichert sind.

Wegen der anhaltenden Flüchtlingswelle sich die Stadt auch eine Option auf die Anmietung des dritten Kasernenblocks und des ehemaligen Stabs- und Sanitäts-Gebäudes schreiben lassen.

„Auch mit der Rolandkaserne halten wir als Stadt selbstverständlich an unserem erfolgreichen dezentralen Unterbringungskonzept fest. Wir ergänzen es jedoch nach der Flämingstraße, der Sophienstraße und der Unterbringung in Wohnungen um einen weiteren Standort.“, sagt Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU).

Von André Wirsing

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