Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Rope-Skipping-Team vor Landesmeisterschaft
Lokales Brandenburg/Havel Rope-Skipping-Team vor Landesmeisterschaft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:05 15.11.2016
Beim Training in der Wilhelm-Busch-Grundschule werden Tricks geübt und neue Bewegungen ausprobiert. Quelle: JACQUELINE STEINER
Anzeige
Brandenburg/H

Im Jahr 2013 erweiterten Stefanie Heinrich und Britta Schütte die Brandenburger Sportlandschaft und boten erstmals ein Rope-Skipping-Training in der Havelstadt an. „Das ist ein ganz kreativer Sport, eine Art modernes Seilspringen“, sagt Heinrich, eine von aktuell zehn Trainerinnen des Brandenburger Rope Teams. Anfangs als Schul-AG, heute als eigene Abteilung des ASC Brandenburg 03 spricht das Angebot vor allem junge Mädchen im Alter von drei bis 14 Jahren an. Sie bilden den Hauptteil der derzeit 56 Mitglieder.

Zur Galerie
Kunstvolle Sprünge im Seil sind die Spezialität des Brandenburger Rope Teams. Im Jahr 2013 brachten sie die Sportart Rope-Skipping in die Havelstadt. Die Nachfrage war von Beginn an groß.

Ihre sportliche Heimat haben die Brandenburger Rope-Skipper in der Wilhelm-Busch-Grundschule auf dem Görden, wo sie dreimal wöchentlich trainieren. Einzeln oder im Team üben die kleinen Hüpfer dort verschiedene Kunststücke mit dem Sprungseil – etwa mit überkreuzten Händen, mehrfachen Durchschlägen oder kombiniert mit einem Radschlag. „Da gibt es unbegrenzte Möglichkeiten“, so Stefanie Heinrich. „Der Arm kann in jeder möglichen Position sein.“

In Wettkämpfen werden die gelernten Tricks dann in einer Freestyle-Choreografie aneinandergereiht und nach Schwierigkeit, Ausführung sowie Kreativität bewertet. Eine zweite Disziplin des Rope-Skippings ist der Speed-Bereich. Hierbei müssen in einer vorgegebenen Zeit, zum Beispiel 30 oder 180 Sekunden, so viele Durchschläge wie möglich ausgeführt werden. Die deutschen Rekorde liegen derzeit bei 105 bzw. 510 Durchschlägen in 30 bzw. 180 Sekunden.

Training in drei Altersklassen

Das Brandenburger Rope Team hat aktuell 56 Mitglieder – Tendenz steigend. Die meisten davon sind Mädchen.

Die jüngsten Rope-Skipper sind die Minihopser. Sie sind zwischen drei und fünf Jahre alt. Im Training geht es bei ihnen zunächst darum mit Vereinssport in Kontakt zu kommen, Spaß an der Bewegung zu haben und das Selbstbewusstsein zu stärken.

Bei den Rope Skippies springen Kinder bis zur 1. Klasse. Sie erlernen Grundsprünge sowie das Schwingen und Springen im großen Team-Seil.

Die Fortgeschrittenen bis 14 Jahre sind teilweise seit Beginn dabei. Sie beherrschen oft schon schwierige Sprungkombinationen. Das Training geht hierbei über die Grundlagen des Seilspringens hinaus und richtet sich nach den individuellen Stärken.

Für solche Leistungen braucht es natürlich eine gewisse Fitness, die sich beim Rope-Skipping allerdings von ganz allein einstellt. „Zehn Minuten Seilspringen ist wie 30 Minuten Joggen“, sagt Trainerin Heinrich. Es sei ein effektives Ganzkörpertraining, das Ausdauer, Schnelligkeit und Körperspannung verbessere. Und weil das Springseil in der Anschaffung vergleichsweise günstig und außerdem leicht zu verstauen ist, kann man überall und jederzeit trainieren. „Man hat sein Sportgerät immer dabei.“

Ihre Sprungkünste präsentieren die Mitglieder des Brandenburger Rope Teams bei öffentlichen Auftritten wie dem Kidsday oder dem Havelfest, aber eben auch bei Wettbewerben, wo sie sich mit anderen Rope-Skippern messen. Am Samstag, 19. November, geht es beispielsweise zur Brandenburgischen Landesmeisterschaft nach Beelitz. „Wir starten mit zehn Mädchen“, erzählt Stefanie Heinrich. Der Wettkampf sei gleichzeitig eine Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. „Das ist der erste Wettkampf dieser Art für unsere Mädels“, so die 36-jährige Brandenburgerin.

„Zeitgleich üben wir für unsere Weihnachtsfeier, zu der alle Kinder ein tolles Programm einstudieren“, sagt Heinrich. Die Feier am 10. Dezember sei eine Dankveranstaltung für die Unterstützung von Eltern, Helfern und Sponsoren. Bei Kaffee und Kuchen können sich aber auch die Rope-Skipper auf kleine Geschenke freuen.

Von Norman Giese

Lieselotte K. (85) hat nur ein Kind, ihren Sohn Andreas (51). Als der unerwartet wieder bei ihr einzieht, verzweifelt die Mutter auf engstem Raum im kleinen Gartenbungalow – und setzt per Gericht durch, dass ihr Sohn auszieht. Doch der rückt ihr trotz Kontaktverbots auf die Pelle. Nun hat ein Gewaltschutzprozess vor dem Amtsgericht Brandenburg ein Ende gefunden.

15.11.2016

Fotos von Franz Meiller sind in der Brandenburger Kunsthalle Brennabor zu sehen. Wer allerdings eine herkömmliche Fotoausstellung erwartet, ist womöglich enttäuscht. Dem sei jedoch vor allem die kleine, unscheinbare Hörstation angeraten. Sie ist eine Art Schlüssel, ein geheimes Tor in die Welt des Franz Meiller. Und die ist faszinierend.

15.11.2016

So geht man nicht mit Bürgern um: Weil Brandenburgs Stadtverordnetenvorsteher Walter Paaschen (CDU) die von etwa 4500 Menschen unterzeichnete Petition der Bürgerinitiative Packhof nicht korrekt behandelt hat, bekommt er jetzt einen Rüffel vom Innenministerium. Die Landesbehörde sieht ganz klar einen Verstoß. Das bleibt nicht ohne Konsequenzen.

15.11.2016
Anzeige