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Rotary sammelt Drahtesel für Flüchtlinge

Spendenaktion Rotary sammelt Drahtesel für Flüchtlinge

Mobilität bedeutet Freiheit und Unabhängigkeit. Und dieses Gefühl von Freiheit will der Brandenburger Rotary Club auch den jungen Menschen vermitteln, die als allein reisende Flüchtlinge in der Stadt Brandenburg gelandet sind. Deshalb ruft der Club nun die Menschen auf, ihre nicht mehr gebrauchten Drahtesel zu spenden.

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In einer Fahrradwerkstatt, wie hier bei Volker Eckhardt vom Fachgeschäft Filipski, werden die gespendeten Fahrräder später verkehrstauglich gemacht.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Brandenburg/H. Mobilität bedeutet Freiheit und Unabhängigkeit. Und dieses Gefühl von Freiheit will der Brandenburger Rotary Club auch den jungen Menschen vermitteln, die als allein reisende Flüchtlinge in der Stadt Brandenburg gelandet sind. Am Rande der Stadt in Wilhelmsdorf werden die jungen Menschen von Sozialarbeitern betreut und integriert. „Wir haben uns das Heim vor Ort angesehen und uns gefragt, wie wir da helfen können“, erzählt Hartmut Klewitz, der im Sommer das einjährige Präsidentenamt im Club antreten wird und dann den Staffelstab von Andreas Kochmann übernimmt.

Den gut zwei Dutzend jungen Leuten gehe es nicht schlecht, man kümmere sich rührend um sie, sagt Klewitz. Allerdings leben die jungen Leute doch etwas weg vom Schuss. Um sie schneller und intensiver in den das alltägliche Leben in der Stadt integrieren zu können, will der Rotary Club die Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren mobiler machen und ihnen Fahrräder zur Verfügung stellen. Allerdings kam man im Vorstand des Clubs nach langer Diskussion zu dem Schluss: Es müssen keine neuen Fahrräder sein – ganz im Gegenteil.

Gebrauchte Räder, die die jungen Menschen selbst wieder mit Unterstützung von Fachleuten auf Vordermann bringen müssen, seien viel wertvoller und die Integration fördernder. Nun sucht der Rotary Club in der Brandenburger Bevölkerung gebrauchte, möglichst „annähernd verkehrstüchtige“ Fahrräder in den Größen 26 und 28 Zoll. Die gespendeten Fahrräder sollen nun gesammelt und dann mit Hilfe einer Fahrradwerkstatt von den Jugendlichen hergerichtete werden. Die Kosten für Material, Mechaniker-Lohn, Helme und Fahrradschlösser werden dann vom Club übernommen.

Der Sammelpunkt für die gebrauchten Fahrräder soll die Halle der Firma Sedac von Knut Sträfling in der Upstallstraße 8 sein. Wer allerdings sein zu spendendes Rad nicht selbst dorthin transportieren kann, ist gleichwohl bei Knut Sträfling an der richtigen Adresse. Er wird die Abholung im Brandenburger Stadtbereich organisieren und ist unter Büro 03381/52 83 15 telefonisch und per Mail unter knut.strefling@sedac.de erreichbar.

Von MAZonline

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