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Brandenburg/Havel Sag’ beim Abschied leise Servus
Lokales Brandenburg/Havel Sag’ beim Abschied leise Servus
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04:57 28.11.2015
Quelle: J. Steiner
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Brandenburg/H

Zum Jahresende verlässt Klaus Deschner (72) die Brücke als Kapitän der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft Wobra. Fast 25 Jahre lang hat sich der aus Wiesloch stammende Wirtschaftsexperte dann als Finanzdezernent, Beigeordneter und Wobra-Geschäftsführer in die Geschicke der Stadt eingebracht.

Doch während es andere, scheidende Geschäftsführer wie Verkehrsbetriebe-Chef Werner Jumpertz im Ratssaal, zum Abschluss noch einmal richtig krachen lassen, will Deschner in aller Stille seinen Stuhl räumen und verschwinden. Seit Wochen schon zermartern sich Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU), der amtierende Wobra-Aufsichtsratschef Norbert Langerwisch (SPD) und der künftige Wobra-Alleingeschäftsführer Stephan Falk den Kopf, wie sie Deschner doch noch ein würdigen Abschied bereiten können. Doch der will partout nicht feiern. Womöglich auch, weil ihm nicht verborgen geblieben ist, dass ihn einige seiner eigenen SPD-Genossen einmal mehr im Regen haben stehen lassen. Als es jüngst darum ging, den früheren Generalmusikdirektor Michael Helmrath und Werner Jumpertz mit der Ehrenmedaille der Stadt zu würdigen, war – was logisch erscheint – auch Deschner auf der Vorschlagsliste. Doch das wollten einige maßgebliche Genossen nicht. Es waren im Übrigen auch SPD-Mitglieder, die schon vor über zehn Jahren dafür sorgten, dass Deschner trotz einer sicheren Mehrheit in der SVV nicht zum Bürgermeister gewählt wurde.

Man werde eine Möglichkeit finden, Klaus Deschner würdig zu verabschieden, sagt Langerwisch.

Von Benno Rougk

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