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Brandenburg/Havel Sankt-Annen-Straße ab Montag stadtauswärts gesperrt
Lokales Brandenburg/Havel Sankt-Annen-Straße ab Montag stadtauswärts gesperrt
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17:05 08.11.2018
Die St.-Annen-Straße wird vom 12. November an stadtauswärts für den Verkehr gesperrt. Stadteinwärts wird sie am Montag wieder geöffnet. Quelle: Jürgen Lauterbach
Brandenburg/H

Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer werden von Montag an Umwege in Kauf nehmen müssen, wenn sie in der Innenstadt sind und Brandenburg/Havel verlassen wollen.

Denn ab dem 12. November wird die Sankt- Annen-Straße vom Neustädtischen Markt an wegen Bauarbeiten stadtauswärts gesperrt. Die Einschränkungen dauern nach Auskunft der Verkehrsbetriebe Brandenburg voraussichtlich bis zum 7. Dezember.

Seit dem 8. Oktober sanieren die Verkehrsbetriebe Brandenburg ihre Straßenbahngleise in der Sankt-Annen-Straße. Seither ist die Fahrspur der Sankt-Annen-Straße stadteinwärts zwischen der Sankt-Annen-Brücke und dem Neustädtischen Markt gesperrt und der Verkehr wird über den Zentrumsring, Bauhofstraße, Jacobstraße, Steinstraße zum Neustädtischen Markt umgeleitet.

Stadteinwärts wieder frei ab Montag

Diese Sperrung sollte ursprünglich am morgigen Freitag enden. Doch wegen Bauverzögerungen bleibt sie nach Angaben der Verkehrsbetriebe bis Montagmorgen aufrecht erhalten. Erst dann wird diese Fahrtrichtung wieder frei sein.

Doch gleichzeitig wird die bisherige Regelung umgedreht und die Sperrung in die andere Fahrtrichtung beginnt. Verkehrsteilnehmer, die von der Dominsel oder aus der Steinstraße kommen, können dann vier Wochen lang nicht mehr in die Sankt-Annen-Straße einbiegen und können die Stadt alternativ durch die Steinstraße und Große Gartenstraße in Richtung Zentrumsring und Hauptbahnhof verlassen.

Der Parkplatz am Paulikloster wird während der Bauarbeiten immer von einer Seite aus erreichbar bleiben. Und auch die Ausfahrt über den Temnitz in die Sankt-Annen-Straße bleibt frei.

Abbiegen vom Deutschen Dorf möglich

Weil die Verkehrsbetriebe zunächst das Teilstück zwischen dem Neustädtischen Markt und dem Deutschen Dorf abarbeiten, ist ein Links-Abbiegen vom Deutschen Dorf und somit dem Parkhaus des Einkaufszentrums in die Sankt-Annen-Straße weiter möglich, das Abbiegen von der Neustädtischen Heidestraße jedoch nicht.

Vom 26. November bis voraussichtlich 7. Dezember kommt das zweite Teilstück zwischen der Neustädtischen Heidestraße und der Sankt-Annen-Brücke an die Reihe mit entsprechender Sperrung. Der Verkehr vom Deutschen Dorf kann in den zwei Wochen nur nach rechts in Richtung Neustadt-Markt abfließen.

Die Buslinien B, D, W, N1 und N4 müssen keine Umwege fahren, sie werden durch die Baustelle geführt. Was die Straßenbahn angeht, kündigen die Verkehrsbetriebe vom 12. November bis 7. Dezember folgende Änderungen an.

Umleitung der Straßenbahnlinien

Die Linie 1 wird ab Betriebsbeginn so umgeleitet: ab Haltestelle „Kanalstraße“ über Große Gartenstraße zum Hauptbahnhof, ab Hauptbahnhof weiter über Sankt-Annen-Straße und Steinstraße zur Haltestelle „Kanalstraße“.

Zwischen Kanalstraße und Anton-Saefkow-Allee bleibt alles unverändert. Die Linie 1 wird dafür vier bis fünf Minuten früher als sonst am Hauptbahnhof ankommen und drei Minuten früher abfahren.

Die Linie 2 wird ab Betriebsbeginn wie folgt umgeleitet: ab Haltestelle „Neustädtischer Markt“ über Steinstraße und Große Gartenstraße zum Hauptbahnhof, ab Hauptbahnhof weiter über Sankt-Annen-Straße bis Haltestelle „Hauptstraße“.

Zwischen Hauptstraße und Quenzbrücke bleibt alles unverändert. Die Linie 2 wird ein bis zwei Minuten früher als sonst am Hauptbahnhof ankommen und ein bis zwei Minuten früher abfahren.

Umleitung der Linie 6 bis Sonntag

Die Straßenbahnlinie 6 wird weiter bis einschließlich Sonntag, den 11. November (Betriebsschluss) wie folgt umgeleitet: von Hohenstücken Nord ab Neustädtischer Markt über Sankt-Annen-Straße zum Hauptbahnhof und weiter über Große Gartenstraße und Steinstraße zur Hauptstraße und weiter nach Hohenstücken Nord.

Die ÖPNV-Spur bleibt bis auf Weiteres für Omnibusse gesperrt. Die Omnibuslinien verkehren weiter auf der Fahrbahn. Die Haltestellen „Sankt-Annen-Straße“ und „Neustädtischer Markt“ bleiben am Fahrbahnrand.

Die Verkehrsfreigabe für den Individualverkehr stadteinwärts ist vorgesehen am Montag, den 12. November um etwa 7 Uhr.

Von Jürgen Lauterbach

Karl-Heinz Schubert ist neuer Geschäftsführer des Kinderfördervereins Wir. Gelernt hat er Koch und Betriebswirt – in sein jetziges Berufsfeld ist er eher „reingerutscht“.

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