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Brandenburg/Havel Sauwetter behindert Subbotnik
Lokales Brandenburg/Havel Sauwetter behindert Subbotnik
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15:16 19.03.2017
Subbotnik bei Sauwetter: Die Walzwerksiedlung wurde Samstag wieder auf Vordermann gebracht. Quelle: Jürgen Krummnow
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Brandenburg/H

Für den traditionellen Frühjahrsputz am Samstag in der Walzwerksiedlung hätte das Wetter schlechter nicht sein können. Der mit stürmischem Wind gepaarte nasskalte Regen schränkte wenig überraschend die Resonanz auf den vom Bürgerbeirat vorbereitete Mitmach-Aufruf deutlich ein.

Gleichwohl kamen dennoch einige der ganz aktiven Siedler. Präsent waren an diesem unfreundlichen Vormittag im Wohngebiet Klingenberg, Walzwerksiedlung und Quenz vor allem die Helfer, die sich des herumliegenden Unrates und des Mülls annahmen und die diesen Dreck dann in Container luden. „Nur die Harten kommen in den Garten“, sagte Ingo Weiß vom Bürgerbeirat, von dessen zehn Mitgliedern sechs vor Ort waren. Sie lenkten das Geschehen auf dem Sammelplatz in der Thüringer Straße und dirigierten die Fahrzeuge der helfenden Gewerbetreibenden und des Bauhofes der Stadtverwaltung zu jenen Häusern, vor denen Bürger Laubsäcke oder Schott abgestellt hatten.

Männer wie der Unternehmer Andreas Schwinning, Jens Burstyn von der Lebenshilfe in Plaue mit mehreren Betreuten oder Hans Martin Richter vom Bauhof kennen sich seit Jahren von diesen Aktionen in der Walzwerksiedlung. Sie brauchten daher nicht mehr viele Worte um zu wissen, was vor Ort zu tun ist. Anders als gewöhnlich beim Walzwerk-Subbotnik in der vorwiegend von ehemaligen Stahl- und Walzwerkern bewohnten Siedlung hatten die Helfer an diesem Vormittag allerdings mehr Zeit für den aus Spenden finanzierten Kaffee und Kuchen oder eine Zigarettenpause unter dem kurzfristig organisierten Zelt. Sowohl Dietmar Zarth als auch Ingo Weiß als treibende Kräfte im Bürgerbeirat, bedauerten die abnehmende Bereitschaft der Bürger sich im Wohngebiet zu engagieren.

Und das, obwohl das gemeinsame Anliegen von Betrieben und Einrichtungen unterstützt werde. Hans Martin Richter vom Bauhof hat die Erfahrung gemacht, dass sich die Bürger in den Ortsteilen mehr für die Gemeinschaft bewegen würden als in der Stadt. Angesichts dieses Resümees war die Geste von Rosemarie Witte aus der Thüringer Straße 82 ein Mutmacher: Sie machte auf die vor ihrem Haus von den Bewohnern gemeinschaftlich gefüllten Laubsäcke aufmerksam und ließ als Dankeschön noch einen Obolus im Spendenbecher klingeln. “Wir sind froh, dass der Beirat das organisiert“, sagte sie und fand bei Ingo Weiß offene Ohren, der die 35. Aktion im Herbst wohl nicht ausfallen lassen wird.

Von Jürgen Krumnow

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