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Brandenburg/Havel Schäferhund beißt die kleine Hündin Chanel tot
Lokales Brandenburg/Havel Schäferhund beißt die kleine Hündin Chanel tot
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12:17 13.06.2018
Der kleine Familienhund Chanel war erst ein Jahr und zwei Monate alt, als sie ein offenbar nicht angeleinter Schäferhund totgebissen hat. Quelle: privat
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Brandenburg/H

Stephanie Roehl aus Brandenburg/Havel möchte, dass Hundehalter auf der Hut sind, wenn sie mit ihrem Vierbeiner Gassi gehen. Denn ihre zwölf Jahre alte Tochter habe am Dienstag mit ansehen müssen, wie ein nicht angeleinter Schäferhund den kleinen Familienhund Chanel totgebissen hat.

Gegen 14.45 Uhr dreht das Mädchen wie so oft ihre Runde mit den beiden Mini-Yorkshirehunden Chanel und Maja, die gerade einmal 1,7 beziehungsweise 1,3 Kilogramm wiegen. Am Ende eines Torbogens in der Prager Straße kommt ihr eine Fahrradfahrerin entgegen, deren Schäferhund nicht angeleint gewesen sei.

Die Wege kreuzen sich. Sofort packt der Schäferhund die kleine Chanel, schüttelt und beißt sie. Das wehrlose Tier stirbt durch nur einem Biss an inneren Blutungen, berichtet Stephanie Roehl. Vergeblich habe die Schäferhundhalterin noch versucht, Chanel wiederzubeleben.

Schäferhunderhalterin behauptet, ihr Tier sei angeleint gewesen

Womöglich versucht die fremde Frau nach dem Unglück, irgendwie aus der Sache rauszukommen. Denn sie berichtet, ihr Hund sei angeleint gewesen, die drei Leinen der Hunde hätten sich verhakt und die Yorkshire seien den Schäferhund vor dem tödlichen Biss angegangen.

Doch die Tochter, die den richtigen Umgang mit den kleinen, überhaupt nicht aggressiven Hunden gelernt hat, beteuert etwas ganz anderes. Zwei inzwischen namentlich bekannte Zeugen hätten von ihren Balkonen aus gesehen und könnten bezeugen, dass der Schäferhund unangeleint war und die Halterin mit dem Fahrrad voraus fuhr.

Die Familie hat die Hundehalterin bei der Polizei angezeigt und wird am Donnerstag einen Termin im Ordnungsamt wahrnehmen. Aber all das wird den Verlust der kleinen Chanel, die nur ein Jahr und zwei Monate alt werden durfte, nicht aufwiegen können.

Die Familie ist mit den Nerven am Ende – die Tochter leidet unendlich

„Wir sind alle mit den Nerven am Ende, unser Hund war nicht nur ein Hund. Er war ein Familienmitglied und wir trauern schmerzlichst“, sagt die Mutter.

Besonders leidet die zwölfjährige Tochter, die nach dem Unglück aufgelöst und schreiend nach hause gelaufen ist und sich jetzt sogar Vorwürfe macht. Dabei ist völlig klar, dass sie keine Schuld trägt und niemand eine Chance gehabt hätte einzugreifen.

Auf dem Hof in der Prager Straße spielen oft auch Kinder

Die schlimme Erfahrung wünscht Stephanie Roehl keinem Hundehalter. Sie fordert daher dringend, dass besagter Schäferhund nie mehr ohne Leine rausgelassen wird und nicht noch einmal Schaden anrichten kann.

Auf dem Hof in der Prager Straße spielen oft auch Kinder. Oft ist dort offenbar auch der mutmaßlich aggressive Hund unterwegs.

Die Polizei hat den Verstoß gegen das Hundehaltergesetz aufgenommen und den Vorgang an das zuständige Ordnungsamt weitergeleitet.

Von Jürgen Lauterbach

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