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Brandenburg/Havel Schillerquartier: Tür an Tür zum Bauhaus
Lokales Brandenburg/Havel Schillerquartier: Tür an Tür zum Bauhaus
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00:16 11.04.2017
Das Wohngebäude schließt das Ensemble von Wohlfahrtsforum, Sporthalle und Stadtbad. Auf dem Dach ist die Solaranlage zu sehen. Quelle: Florian Grotmann
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Brandenburg/H

Jetzt wird’s ernst mit dem Start des aktuell größten Neubauprojektes für Eigentumswohnungen in der Stadt. Projektentwickler Florian Grotmann startet mit dem Vertrieb der 47 Eigentumswohnungen im Schillerquartier unmittelbar neben dem alten Stadtbad.

Der Name sei der angrenzenden Straße entlehnt, mit den anderen möglichen Namen im Umfeld hätte es wohl Probleme mit der Akzeptanz gegeben – Alfred Messel, Kanal, Wohlfahrtsforum oder Karl Erbs. „Unser anderes Gebäude an der Kanalstraße firmiert im Volksmund noch unter ,Poliklinik’ oder ,AOK-Haus’, obwohl es keinen Bezug mehr dazu gibt. Wir wollen es als ,Bauhaus an der Havel’ ins Gedächtnis der Menschen prägen.“

Die Visualisierung zeigt das entstehende Gebäude aus Passantensicht in der Schillerstraße mit der Tiefgaragenausfahrt. Quelle: Florian Grotmann

Grotmanns neues Projekt erinnert mit seinen streng geometrischen Formen, die scheinbar spielerisch zusammengesetzt sind, auch an ein Fortschreiben des Bauhausstiles. Mit Vor- und Rücksprüngen in der Fassade sowie vertikalen Aufbrüchen erreicht er ganz unterschiedliche Wohnungs-, Balkon und Terrassengrößen, die er auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten anbieten kann. Die Wohnungen umfassen zwei bis vier Zimmer und Flächen von 70 bis 155 Quadratmetern. „In den meisten Wohnungen haben wir zwei Balkone – einen nach außen, einen zum parkähnlichen Hof. Mir waren große Freisitze wichtig“, sagt Grotmann. Das Gebäude entsteht in massiver Stahlbetonkonstruktion, deshalb sind alle Grundrisse und Zimmergrößen in der Planungsphase noch frei verschiebbar. Potentielle Erwerber bekommen zudem ein mehrstündiges Gespräch mit einem Innenarchitekten zu Fliesen, Bodenbelägen und sämtlichen Einrichtungsfragen, sagt Sandra Kirsch, die das Vertriebsteam leitet. „Wir nehmen auch keine Provisionen von den Erwerbern, das sind 7,14 Prozent, die man anderswo mit einrechnen muss.“

Unter dem Komplex entsteht eine Tiefgarage mit 86 Plätzen, ausschließlich für die Wohnungseigentümer. Die wegfallenden oberirdischen Parkplätze weist der Investor an anderer Stelle aus. Das Haus wird im Niedrigenergiestandard KfW 55 errichtet, große Solaranlagen auf dem Dach sowie Wärmespeichersysteme sorgen für Wärme beziehungsweise Kühlung.

Sobald ein Viertel der Wohnungen verkauft ist, geht es mit dem Gründen und Erschließen los, bislang ist das Baufeld lediglich beräumt. Der Investor rechnet damit, im August anfangen zu können.

Die Verkaufspreise bewegen sich im Durchschnitt bei 3150 Euro je Quadratmeter. In den unteren Etagen ist es preiswerter, nach oben wird es teurer. „Die meisten Wohnungen sind für weniger als 400.000 Euro zu haben, für einige ist mehr zu zahlen“, sagt Grotmann. Bislang galten in der Stadt 3000 Euro für den Quadratmeter als „Schallmauer“, doch mittlerweile sei das Geld vorhanden. Einige könnten auch erwerben, um die Wohnung einige Jahre bei guter Rendite zu vermieten und sie später selbst zu nutzen.

„Wenn es nur nach der Zahl der bisherigen Anfragen geht, wären wir schon alle Wohnungen los. Ich hatte fast nur Anfragen von Selbstnutzern“, sagt Sandra Kirsch.

Von André Wirsing

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