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Brandenburg/Havel Schlote hat die Belegschaft seit 2013 verdoppelt
Lokales Brandenburg/Havel Schlote hat die Belegschaft seit 2013 verdoppelt
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19:09 22.12.2016
Der neue Brandenburger Werkleiter Christian Hirche. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Nach zehn Jahren ist die Autozuliefererfirma Schlote dank ihrer Hauptkunden ZF und Volkswagen am Standort Brandenburg an der Havel erheblich gewachsen. Mehr als 150 festangestellte Mitarbeiter zählt die Belegschaft, das sind doppelt so viele wie vor dreieinhalb Jahren, berichtet der neue Werkleiter Christian Hirche (37). Im Juli 2013 hatte das Unternehmen den Ausbau in genau dieser Größenordnung angekündigt.

„Die Fabrik ist voll“ beschreibt Hirche die Auslastung. Er leitet das Werk in der Friedrich-Engels-Straße seit diesem November. In vier Schichten läuft die Produktion von Getriebegehäusen und Fahrwerkteilen – in manchen Bereichen rund um die Uhr. Eine zusätzliche Produktions- und eine Lagerhalle sind 2015 in Betrieb gegangen sind.

Start vor zehn Jahren mit 28 Mitarbeitern

2006 startete die Schlote-Gruppe mit 28 Mitarbeitern ihre Produktion von Getriebe- und Kupplungsgehäusen in der neugebauten Brandenburger Fabrik.

. In den Neubau investiert die Schlote-Gruppe nach Auskunft des Geschäftsführers Carsten Schulz eine Summe von etwa drei Millionen Euro.

850 000 Fahrwerkteile und 500 000 Gehäuseteile haben das Werk in diesem Jahr verlassen.

Von den acht Frauen in der Belegschaft arbeiten zwei in der Produktion.

Das Unternehmen bildet aktuell zwölf junge Leute am Standort in der Friedrich-Engels-Straße aus.

Nach dem erheblichen personellen und baulichen Wachstum in den vergangenen Jahren ist in dem mit 28 Mitarbeitern gestarteten Zulieferbetrieb die Phase der Stabilisierung und Optimierung erreicht, so beschreibt es Standortchef Hirche. „Die Chance auf nochmalige Erweiterung ist gegeben, die Option einer weiteren Halle behalten wir im Hinterkopf“, sagt er und fügt hinzu, dass derzeit noch zehn Stellen im Brandenburger Werk zu besetzen seien.

Produktion bei Schlote in Brandenburg an der Havel. Quelle: JACQUELINE STEINER

Die Produktion befinde sich auf einem stabilen Niveau, „das wir erhöhen wollen und müssen“. Die Auftragslage bezeichnet Hirche als sehr gut: „Bis Ende 2018 sind wir voll bis unters Dach.“

Fünf verschiedene Fertigungslinien betreibt die international tätige Firma Schlote in ihrem Brandenburger Werk. „Zu 50 Prozent arbeiten wir für den Endkunden ZF“, erläutert Hirche. Für das große Nachbarunternehmen fräsen und bohren die Schlote-Mitarbeiter die Rohlinge, aus denen am Ende die Handschalt- und Doppelkupplungsgetriebe von ZF Brandenburg werden.

Die übrigen 50 Prozent der Aufträge verteilen sich auf Land Rover und Volkswagen, für die Schlote Fahrwerkteile und Handschaltgetriebe bearbeitet.

Der Betriebswirt Christian Hirche hat sieben Jahre lang für Mercedes-Benz in Baden-Württemberg gearbeitet, ehe er zur Schlote-Gruppe wechselte und nach einer kurzer Zeit in Brandenburg für ein Jahr als Produktionsleiter ins chinesischen Schlote-Werk in Tianjin ging.

Im November trat er die Nachfolge von Frank Radons an, der als Werkleiter an den Hauptsitz der Schlote-Gruppe in Harsum wechselte. Seinen Wohnsitz hat der Standortleiter in der Brandenburger Altstadt genommen.

Von Jürgen Lauterbach

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