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Schmuckes vom Vierseitenhof

Handwerk in Hohenlobbese Schmuckes vom Vierseitenhof

Zu ihren Arbeitsgeräten gehören Zange, Hammer und Lötkolben. Aus feinen Drähten stellt Christine Heindorf-Pape auf einem Vierseitenhof in Hohnenlobbese Schmuck her. Unter dem Label „Tinchens“ verkauft die Designerin auch im Internet.

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Christine Heindorf-Pape mit Schmuckstücken aus der eigenen Kollektion.

Quelle: Silvia Zimmermann

Hohenlobbese. Christine Heindorf–Pape wollte schon immer etwas mit ihren eigenen Händen herstellen. Vor elf Jahren wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit. Zu ihren Arbeitswerkzeugen gehören Zangen, Amboss, Hammer, Lötkolben, Schleifmaschine und Kleber. Ihr Arbeitsmaterial sind feine Drähte. Ideen holt sie sich aus der Umgebung. Außerdem lässt sie sich von vielen Dingen, die sie umgeben, inspirieren.

Christine Heindorf–Pape aus Hohenlobbese ist Schmuckdesignerin. Sie stellt in Handarbeit Schmuck für junges Publikum her. Ketten, Ohrringe, Armbänder mit kleinen Sprüchen, Ringe und Ketten mit Medaillons. Es ist keine Massenproduktion, die Stücke werden in kleinen bis größeren Mengen hergestellt“, so die 45-Jährige. Seit 2005 designt sie Schmuckstücke unter ihrem eigenen Label „Tinchens“ und verkauft diesen übers Internet oder in Geschäften. „Mein Traum ist in Erfüllung gegangen“, schwärmt die Geschäftsfrau. Bevor sie Schmuck herstellte, arbeitete sie als Innenarchitektin. Dazu studierte sie in Wien und arbeitete dort viele Jahre in der Ausstellungsgestaltung. Sie stellte Modelle her und kam nach und nach zur Schmuckherstellung.

Seit 2005 wohnt sie mit ihrem Mann Carsten in Hohenlobbese in einem Vierseitenhof. „Wir haben von Berlin aus lange gesucht, bis wir hier in diesem kleinen Ort fündig geworden sind. Hier finde ich die Ruhe zum Arbeiten, aber auch so manche Idee ist hier schon für meine Kollektionen entsprungen“, so Christine Heindorf–Pape. Zwei Mal im Jahr zeigt sie ihre Ware bei der Modemesse Fashion Week in Berlin. „Da kommen die Einkäufer und ordern die gewünschte Stückzahl an Schmuckstücken“, berichtet die Hohenlobbeserin.

Für die Herstellung verwendet die Designerin Rohmaterial aus Pforzheim. Alles wird in Handarbeit gefertigt. Sie verwendet die unterschiedlichsten Handarbeitstechniken wie Häkeln und Stricken. Ein gutes Augenmaß und eine gute Feinmotorik sind hier gefragt. Die Schmuckstücke sind Echtsilberschmuck und mit 14 Karat vergoldet. Ihre filigranen, verspielten bis gradlinigen Schmuckstücke können auch über das Internet bei ihr direkt bestellt werden. www.tinchens.

Von Silvia Zimmermann

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