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Brandenburg/Havel Schon mehr als 3500 Packhof-Stimmen
Lokales Brandenburg/Havel Schon mehr als 3500 Packhof-Stimmen
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21:00 28.07.2017
Spielparadies Packhof: Der Bewegungsraum für die Kleinen beschränkt sich nicht allein auf den Uferspielplatz. Quelle: JACQUELINE STEINER
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Brandenburg/H

Das Interesse an der MAZ-Online-Umfrage zur künftigen Entwicklung des Packhofes ist ungebrochen – das beweisen mehr als 3500 abgegebene Stimmen bis zum Freitagmittag, zwei Wochen läuft die Aktion noch. Das beweisen aber auch die zahlreichen Anrufe von Lesern in der Redaktion, die sich nach einer Möglichkeit ihrer Teilnahme an der Umfrage erkundigen – auch wenn sie keinen Computer und keinen Zugang zum Internet haben. Für sie haben wir eine Postkartenlösung gefunden, die wir in den beiden Infoboxen in diesem Artikel erläutern.

Uns erreichen zudem sehr viele über die Umfrage hinaus gehende Meinungen und Anregungen. Leider auch anonyme. „Die Befürworter der Bebauung des Packhofs haben keine Stimme in Ihrer Zeitung“, schreibt einer. Doch, haben sie! Dann dürfen uns die Befürworter ihre Intentionen und Gedanken ruhig schreiben, aber auch mit vollem Namen. Die Mitglieder der Bürgerinitiative und die Freunde einer moderaten Bebauung stehen ja auch mit ihrem Namen zu ihrer Meinung.

Beispielsweise Mirko Vogel, der die Frage nach einem Parkhaus unzulänglich findet. „Ich vermisse eine vierte Antwortmöglichkeit: Natürlich brauchen kleinteilige Mehrfamilien-Wohnvillen mit vier bis acht Wohnungen und viel Grün auch wohnungsnahe Autowege und Abstellplätze in Form von Carports für die Anwohner, aber keinen Kfz-Individualverkehr.“

Die Künstlerin Jeannette Goldmann ist für die Grüne-Wiese-Lösung, weil sie den Packhof für öffentlichen Raum hält: „Die Veräußerung von öffentlichem Raum für private Zwecke, noch dazu ohne einen nachweisbaren gesellschaftlichen, der Allgemeinheit zukommenden Zugewinn, muss in einem intakten Gemeinwesen tabu sein.“

Abstimmung auch per Postkarte

Die Online-Umfrage unter www.MAZ-online.de/Packhof läuft bis zum 12. August.

Viele Leser haben aber keinen Zugang zum Internet und wollen dennoch abstimmen.

Schicken Sie uns eine Postkarte mit den Antworten zu den Fragen im Infokasten an die MAZ-Redaktion, St.-Annen-Straße 38, Kennwort „Packhof“.

Um Mehrfachbeteiligungen auszuschließen,geben Sie bitte die komplette Anschrift plus Telefonnummer an.

Der Beigeordnete Michael Brandt (CDU) widerspricht dem Freie-Wähler-Stadtverordneten Norbert Langerwisch, der meinte, für alternative Lösungen fänden sich keine Investoren. „Es gibt ein in sich schlüssiges Konzept zum Bebauen mit Baugruppen beispielsweise. Und nur für Wohnzwecke gibt es genügend Finanzierungen und Geldgeber. Bauwillige können im Sanierungsgebiet zudem Fördermittel in Anspruch nehmen“, sagt Brandt.

Und der SPD-Stadtverordnete Udo Geiseler entgegnet Langerwisch: „Geht es hier eigentlich um den Willen irgendeines Investors oder um das, was Stadt und Bürger möchten? Dass sich kein Investor für alternative Vorschläge findet, stimmt ja auch nicht. Mit der Prinz-von-Preußen-AG und dem Büro Krekeler ist ein zweiter Bewerber vorhanden, der offensichtlich flexibler ist als Premero.“ Erika Graubner-Helmrath vermisst in der Umfrage die Wahlmöglichkeit „für eine moderate Bebauung und den Erhalt einer größeren Grünfläche am Wasser entlang“. Da gibt es aber Kombinationslösungen bei den Antworten.

Haben Sie weitere Anregungen zum Packhof? Bitte mailen Sie an brandenburg-stadt@MAZ-online.de.

Von André Wirsing

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