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Brandenburg/Havel Unbekannter ersteigert Kirchmöseraner Schrankenwärterhäuschen
Lokales Brandenburg/Havel Unbekannter ersteigert Kirchmöseraner Schrankenwärterhäuschen
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15:39 17.03.2019
Für das Mindestgebot von 1000 Euro hat Auktionator René Silva (rechts) den Schrankenwärterposten Kirchmöser aufgerufen. Den Zuschlag erteilte er bei 12.000 Euro. Der Herr links steht telefonisch im Kontakt mit dem Bieter. Quelle: Jürgen Lauterbach
Brandenburg/H

 Der auf den ersten Blick unbrauchbare, frühere Schrankenwärterposten in Kirchmöser ist an den Mann gebracht. Für das höchste Gebot von 12.000 Euro erhielt ein unbekannter Bieter bei der Versteigerung an diesem Freitag in Berlin den Zuschlag.

Das Auktionshaus Karhausen hatte das etwa 2500 Quadratmeter große bebaute Grundstück an den Bahngleisen der Regionalzugverbindung des RE 1 in seiner Frühjahrsauktion für ein Mindestgebot von 1000 Euro im Versteigerungskatalog inseriert.

Gegen 15 Uhr am Freitag rief Auktionator René Silva das Objekt auf und erklärte die Besonderheiten, die mit dem bisherigen Eigentum der Deutschen Bahn verbunden sind.

Die Bahn sichert sich Rechte

Das verfallene Haus mit der einstigen Dienstwohnung des Schrankenwärters liegt zwar an der Gränertstraße und somit in unmittelbarer Nähe zum Möserschen See.

Doch hat die Deutsche Bahn ihr Grundstück noch nicht entwidmet und behält sich neben anderen Privilegien auch nach dem Verkauf ein Betretungsrecht vor.

Wie die MAZ bereits berichtet hat, befindet sich das Gebäude in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand und stellt künftige Nutzer vor erhebliche Probleme.

Einstieg mit 2300 Euro

Vor dem Bieten erklärt der Auktionator, dass vorab bereits drei Mindestgebote abgegeben worden seien, das höchste mit 2300 Euro.

An der folgenden Versteigerung, die überwiegend in 500-Euro-Schritten läuft, beteiligen sich zwei Männer im Auditorium Friedrichstraße sowie zwei Bieter, die über Telefon ihre Gebote an das Auktionshaus übermitteln.

Lage im Außenbereich

Einer der Anrufer ist nach kurzer Bieterschlacht am Ziel. Seine 12.000 Euro überbietet niemand mehr. Was er mit dem ersteigerten Angebot plant, ist nicht bekannt. Gewiss ist, dass er viele notariell in einem Vertrag mit der Deutschen Bahn festgelegte Auflagen beachten und erfüllen muss.

Eine Bebauung zu Wohnzwecken zwischen Gleisen und Straße ist nicht so leicht möglich, weil das Grundstück nach Auskunft der Stadtverwaltung im Außenbereich liegt.

Von Jürgen Lauterbach

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