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Zum Abiball gibt’s Wein vom Schulhof

Schüler des Evangelischen Dom-Gymnasiums pflanzen 150 Reben auf eigenem Weinberg Zum Abiball gibt’s Wein vom Schulhof

Obwohl sie eigentlich schulfrei hatten, kamen am Freitag 13 Schüler der Arbeitsgemeinschaften Weinbau und Kräutergarten des Evangelischen Gymnasiums am Dom zusammen und pflanzten 150 Rebstöcke auf dem schuleigenen Weinberg.

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Jorinde Hensky pflanzt die erste Rebe und Tabea Bommer steht schon mit der Gießkamme bereit.

Quelle: V. Maloszyk

Brandenburg an der Havel. Trotz Schulferien kamen am Freitag 13 Schüler des Dom-Gymnasiums zusammen und pflanzten 150 Rebstöcke auf dem schuleigenen Weinberg. Angeleitet von Schulleiter Winfried Overbeck hoben die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Eltern Löcher aus und setzten die Reben ein.
„Ich habe immer schon Spaß am Weinanbau gehabt“, sagt Winfried Overbeck. Der Direktor, der in seinem Garten ebenfalls einige Reben stehen hat, hatte vor zwei Jahren die Idee zum Schulweinberg. „Wir haben damals nach einer Nutzung für die bis dahin nicht gestaltete Fläche gesucht“, erklärt er. Als Overbeck die sonnige Südwest-Lage ins Auge fiel, war die Entscheidung schnell gefallen. Im vergangenen Herbst wurde die Fläche für den Weinanbau vorbereitet.

Die Anlage ist vom Ministerium für Landwirtschaft zunächst für zehn Jahre als Versuchsweinberg genehmigt worden. Rund 600 Euro kosteten Reben und Baumaterialien. Bezahlt wurden sie aus Spendengeldern. Unterstützt wird die Schule von Volker Jörger vom Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg, der auch den Brawag-Weinberg auf dem Marienberg betreut.
Die dort gepflanzten Weißweinsorten Johanniter und Solaris sind nun auch mit je 50 Reben auf dem Weinberg des Gymnasiums zu finden. Zudem wurden 50 Reben des Rotweins Cabernet Cantor in die Erde gebracht. „Diese Sorte gibt es in Brandenburg bisher nicht“, sagte Winfried Overbeck.

Die zu Schuljahresbeginn gegründete Arbeitsgemeinschaft Weinbau wird sich ab sofort um die Pflege der Reben kümmern. Die Siebt- und Achtklässler sollen dabei einen Einblick in die Welt des Weinanbaus erhalten. Außerdem ist es vorgesehen, den Weinberg in den Biologie- und Chemieunterricht mit einzubeziehen.
Bis die erste Flasche befüllt wird, werden wohl noch mindestens zwei Jahre vergehen. „Insgesamt wollen wir 200 bis 300 Flaschen produzieren“, erklärte der Schulleiter. Die erste Verkostung für die Schüler gibt es indes frühestens beim eigenen Abiball.

Von Norman Giese

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