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Brandenburg/Havel Schüler lernen ihre Heimat kennen
Lokales Brandenburg/Havel Schüler lernen ihre Heimat kennen
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19:00 11.11.2016
Der Sitz der Stadtwerke Brandenburg am Packhof.   Quelle: Volkmar Maloszyk
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Brandenburg/H

 Seit 2007 unterstützen die Stadtwerke Brandenburg (StWB) das MAZ-Schulreporter-Projekt. Das Unternehmen lädt Jahr für Jahr die beteiligten Schulklassen ein – etwa zur Besichtigung des Heizkraftwerkes. StWB-Sprecherin Beate Dabbagh erläutert dieses Engagement in einem Interview mit der MAZ.

MAZ: Frau Dabbagh, das zehnte Jahr nun in Folge sind die Stadtwerke Brandenburg ein wichtiger Partner für das MAZ-Schulreporter-Projekt. Warum engagiert sich das Unternehmen dafür?

Beate Dabbagh: Wir engagieren uns, weil wir als Unternehmen natürlich auch möchten, dass die Schüler viel wissen über das, was in der Welt, in ihrer Region und ihrer Stadt passiert. Sich darüber zu informieren, das geht sehr gut mit der Märkischen Allgemeinen. Uns ist wichtig, dass die Schüler möglichst allumfassend gebildet sind und dazu zählt auch das Allgemeinwissen.

Beate Dabbagh ist Sprecherin der Stadtwerke Brandenburg. Quelle: FreeStyle

Gibt es noch weitere Gründe?

Dabbagh: Uns ist auch wichtig, dass man uns kennt und auch deswegen ist das MAZ-Schulreporter-Projekt für uns interessant. Die Stadtwerke sind eine Heimatmarke. Wir suchen ja auch mit unserem dreitägigen Bühnenprogramm beim Havelfest Kontakt zur Bevölkerung, ebenso durch unser Adventskonzert für Senioren, dafür waren die Karten jetzt übrigens binnen zwei Stunden vergeben. MAZ-Schulreporter sind ein wichtiger Bestandteil. Wir erreichen so etwa 300 Kinder und Jugendliche pro Jahr und nebenbei wecken wir das Interesse auch bei Mädchen für technische Berufe. Zudem können wir uns mit unseren Ausbildungsmöglichkeiten darstellen und Kontakt zu Schülern knüpfen, die an einer Lehre bei den Stadtwerken interessiert sind.

63 648 MAZ-Schulreporter seit 2007

Das Projekt MAZ-Schulreporter, auch bekannt als MAZ-Zeitungsflirt, gibt es seit dem Frühjahr 2007. Bis zum Frühjahr  dieses Jahres lief es an den Grundschulen. In diesem November nun startete es erstmals an weiterführenden Schulen in den Klassen sieben bis zehn unter dem Namen MAZ-Schulreporter 2.0. Mit den Projekten hat die MAZ während dieser zehn Jahre 62 253 Schüler erreicht.

Hinzu kommen jetzt weitere 1395 Nachwuchsreporter. Jeder teilnehmende Schüler erhält einen ganzen Monat lang die MAZ. Bestandteil sind auch Besuche bei den Stadtwerken. Die Lehrer erhalten medienpädagogisches Begleitmaterial.

Wie viele Azubis gibt es bei den Stadtwerken Brandenburg?

Dabbagh: Derzeit haben die Stadtwerke 15 Lehrlinge. Vier Auszubildende sind bei der StWB-Tochter Brawag beschäftigt. 150 Mitarbeiter zählen insgesamt zu den Stadtwerken, 48 Männer und Frauen sind bei der Brawag beschäftigt.

Welche Ausbildungen bietet das Unternehmen an?

Dabbagh: Bei uns erlernen die Azubis die Berufe Kaufmann für Marketingkommunikation oder Büromanagement und Elektroniker für Betriebstechnik. Es arbeiten bei uns aber auch viele Ingenieure und Informatiker.

Welche Projekte bieten die Stadtwerke beim gerade laufenden MAZ-Schulreporter 2.0 an?

Dabbagh: Die Schüler können unser Heizkraftwerk in der Friedrich-Engels-Straße besichtigen und erhalten eine interessante Führung durch unsere Mitarbeiter. Zudem besucht unser Energieberater die Schulen und berichtet dort über alles Wichtige zum Energiesparen. Hier vor Ort bei den Stadtwerken am Packhofgelände erläutern wir, wie ein Elektrofahrrad funktioniert. Die Schüler können es Probefahren. Auszubildende können an die Schulen kommen. So haben die Jugendlichen auch die Gelegenheit, all ihre Fragen dazu loszuwerden.

An welche Begegnung mit Schulreportern denken Sie besonders gerne zurück?

Dabbagh: 2012 interviewten Schüler der Luckenberger Grundschule unseren Geschäftsführer Uwe Müller. Es war toll, wie sich die Kinder auf diese Pressekonferenz mit Fragen vorbereitet haben.

Von Marion von Imhoff

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