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Segelverein „Märkischer Adler“ feiert Richtfest

Brandenburg an der Havel Segelverein „Märkischer Adler“ feiert Richtfest

Dem Segelclub Märkischer Adler direkt auf dem Areal der Regattastrecke ist die Nachwuchsarbeit lieb und teuer: Mit Fördergeld und ganz vielen Eigenmitteln wird derzeit ein Haus für die Mädchen und Jungen errichtet, in dem sie Möglichkeiten zum Lernen und zum Unterbringen ihres Materials finden. Zudem haben alle fleißig beim Bauen geholfen.

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Vereinschef Sven Fischer freut sich über den Neubau für die Segeljugend der „Märkischen Adler“.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg/H. Die Zeit der Container ist fast vorbei – nur zwei von einst sieben stehen noch. Daneben der Rohbau für ein neues Mehrzweckgebäude für die Nachwuchssegler der „Märkischen Adler“.

Vor zwei Jahren gab es erste Überlegungen, die alten Container zu ersetzen. Vereinsintern wurden Skizzen für eine neue Unterkunft für die zwei Dutzend Mädchen und Jungen, für Sanitärräume, für Umkleiden, für Segellager und fürs Unterbringen der Juniorboote „Opti“ und „Laser“ gezeichnet. Dann ging es zum Stadtsportbund, zum Landessportbund und zur Stadt – alle halfen. Es gab Fördermittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Bundes, die Sportverbände haben sich für die Beetzssee-Segler stark gemacht. „Wir mussten aber beispielsweise auch mit der Kommune einen neuen Pachtvertrag über 25 Jahre abschließen, um dem Geldgeber nachzuweisen, dass wir das Haus dem Förderzweck entsprechend so lange nutzen“, sagt der Vereinsschef.

Etwa 260.000 Euro kostet das Gebäude, nur die Hälfte wird gefördert. Der Verein opferte Eigenmittel, erhöhte die Mitgliedsbeiträge um etwa 50 Prozent und nahm einen Kredit auf, um seinen Anteil aufbringen zu können. „Ganz viele Vereinsmitglieder haben sich daran beteiligt, die fünf alten Container zu zerlegen und zu entsorgen sowie tonnenweise Schutt von den alten Fundmaneten auszugraben“, lobt der Vereinschef am Freitagnachmittag zum Richtfest sein Team. Anfang September 2017 gab es den ersten symbolischen Spatenstich, nun steht der Rohbau, das Dach ist drauf. Im Frühjahr soll das Haus übergeben sein – auch das sehen die Förderbestimmungen vor, dass das Geld bis Ende Mai abgerechnet ist.

63 Jahre gibt es den Verein an der Regattastrecke schon, seine Mitglieder müssen Rücksicht nehmen, wenn es große Veranstaltungen nebenan gibt, doch das Zusammenleben klappt gut. 70 Mitglieder sind aktiv, viele haben ihre Boote selber gebaut oder zumindest modifiziert.

Von André Wirsing

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