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Senioren-Residenz soll Herbst 2018 fertig sein

Brandenburg an der Havel Senioren-Residenz soll Herbst 2018 fertig sein

Die Erleichterung ist groß, dass es nun endlich mit dem Bauen richtig losgeht an einem der bislang größten Schandflecke in der Altstadt von Brandenburg an der Havel. Den ersten Spatenstich für die „Seniorenresidenz am Plauer Torturm“ gab es am Dienstag auf dem ehemaligen Wiesicke-Grundstück. Im September 2018 soll definitiv eröffnet werden.

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Gemeinsames Schaufeln beim ersten Spatenstich.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg/H. Die Erleichterung ist groß, dass es nun endlich mit dem Bauen richtig losgeht an einem der bislang größten Schandflecke in der Altstadt.

Den ersten Spatenstich für die „Seniorenresidenz am Plauer Torturm“ gab es am Dienstagnachmittag auf dem ehemaligen Wiesicke-Grundstück. Im September 2018 soll definitiv eröffnet werden, verspricht Derby Krommendijk von der niederländischen Errichterfirma Ten Brinke. Der bis zu viergeschossige Bau auf dem 3646 Quadratmeter großen Grundstück ist im Dezember 2016 von der Stadtverwaltung genehmigt worden. In etwa zwei Monaten geht es erst richtig mit dem Tiefbau los, bis dahin ist noch eine Berliner Grabungsfirma mit Archäologie-Untersuchungen beschäftigt.

„Die Zusammenarbeit klappt gut, die Archäologen werden uns das Baufeld etappenweise freigeben“, sagt Krommendijk. Der Komplex mit den 133 Appartements, mit Café und Friseurgeschäft sei modern und füge sich dennoch in die Altstadt ein, der Bau selbst sei energiesparend und effizient, sagt Gabriele Peter-Schön von der HP+P-Gruppe, die das Projekt der Vorbesitzer Korte-Residenzbau weiterentwickelt und umgesetzt haben. Björn Peickert von Deutschland Immobilien vertreibt die Appartements, er sieht bei den Seniorenwohnungen „einen immer interessanter werdenden Markt“ und bewirbt die kleinen Wohnungen als Geldanlage, die mit guter Rendite zu vermieten sei.

Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann gibt offen zu, dass sie sich aus Sicht der Stadtentwicklung an dieser exponierten Stelle eigentlich einen Verbrauchermarkt plus Park- und Wohnmöglichkeiten gewünscht hätte. Sie sei gleichwohl froh über die Entwicklung an dem Standort, der so lange im Dornröschenschlaf gelegen habe. „Wir hatten seit 2007 Kontakt mit der eigentlichen Erbengemeinschaft. Immer wenn wir dachten, nun geht es los, gab es neue Probleme. Deshalb waren wir schon froh, dass der Verkauf an die Kortes gelungen ist.“

Ist der Bau vollendet, wird das Haus von der Alloheim Seniorenresidenzen SE aus Düsseldorf betrieben. „Wir können den Brandenburgern und unseren künftigen Bewohnern bereits jetzt eine ordentliche, zeitgemäße sowie qualitätsvolle Pflege zusagen“, kündigt Gebietsleiter Matthias Kluske an. Alloheim betreibe seit 1973 Pflegeheime und sei derzeit für 160 Häuser mit insgesamt 13.000 Mitarbeitern zuständig. Die Firma ist die zweitgrößte private Betreiberin von Seniorenheimen in Deutschland.

Von André Wirsing

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