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Brandenburg/Havel Senioren haben nun einen neuen Anlaufpunkt
Lokales Brandenburg/Havel Senioren haben nun einen neuen Anlaufpunkt
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02:15 28.04.2017
Gestalten die neue Begegnungsstätte: Ingrid Witzsche (3.v.r.) und Kollegen. Quelle: Volkmar Maloszyk
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Brandenburg/H

Am Dienstag hieß es: anstoßen. Mit Sekt und O-Saft und Stullen dazu. Die Akademie der 2. Lebenshälfte hatte eingeladen zur offiziellen Eröffnung ihrer Räume im „Haus der Begegnung“. Seit dem 1. Februar ist sie der neue Träger der Begegnungsstätte. Zum Ende des vergangenen Jahres war der Vertag mit der Volkssolidarität ausgelaufen. Der Verein ist in ganzen Land Brandenburg aktiv und bietet Kurse, politische Bildungsarbeit und einfach die Möglichkeit, sich zu treffen.

„Das Alter ist Vielfalt“, sagt die Leiterin im Geschäftsbereich Süd der Akademie 2. Lebenshälfte, Ingrid Witzsche. „Ich wünsche mir, dass sich diese Vielfalt hier im Haus widerspiegelt, dass auch junge und alte Menschen zusammenkommen. Das wird eine Herausforderung.“Um diese Herausforderung anzugehen, hat sich der Förderverein zahlreiche Partner gesucht. So arbeitet er mit dem Seniorenbeirat, der Freiwilligenagentur, der Fachstelle für Altern und Pflege im Quartier zusammen. „Wir wollen, dass das Haus der Begegnung wieder mit Leben gefüllt wird“, sagt Witzsche. „Die Menschen können lernen, sich begegnen, bewegen, engagieren, kreativ sein. Wir wollen einfach, dass die Menschen in der zweiten Lebenshälfte aktiv sein können und die Begegnungsstätte mitgestalten.“

Edeltraut Oeter (81) ist bei der Eröffnung dabei. Sie ist Mitglied im Seniorenbeirat und will sich über das Kursangebot informieren. „Ich habe mich gerade verabredet“, sagt sie. „Zum Englischkurs für Fortgeschrittene. Da will ich erstmal reinhören, wie so das Niveau ist.“ Ihr Anliegen in der neuen Begegnungsstätte sei es vor allem, in Kontakt zu kommen, um mit anderen Englisch zu sprechen. Der Kontakt mit anderen Menschen außerhalb der eigenen vier Wände, das ist ein weiterer Vorzug, den die neue Begegnungsstätte den Senioren bietet. Darum weiß auch Hansjoachim Gomoll. Der 77-Jährige ist ebenfalls Mitglied im Seniorenbeirat. „Früher hieß es, dass es wichtig sei, dass die Leute zu Hause mit Essen versorgt werden. Heute geht es aber vielmehr darum, dass die Leute rauskommen zum Essen, hierher.“

Am Tag der Eröffnung können sich die Besucher schon einmal von der Angebotsvielfalt des Fördervereins überzeugen. Neben Sekt, O-Saft und Stullen gibt es nämlich Kostproben des Vereinsprogramms. So stellt sich der Englischkurs vor. Und auch die Leiterin des Gehirnjoggingkurses zeigt einen Auszug aus ihrem Angebot. Außerdem hängen einige Kunstwerke der Malgruppe an einem Flippchart.

Von Annika Jensen

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