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Brandenburg/Havel Serieneinbrecher kommt vor Gericht
Lokales Brandenburg/Havel Serieneinbrecher kommt vor Gericht
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19:11 10.08.2015
Immer wieder soll der angeklagte Patrik G. im Westen der Stadt in Einfamilienhäuser eingebrochen sein Quelle: dpa
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Brandenburg an der Havel

Ende August steht ein Mann vor Gericht, der etliche Einfamilienhausbewohner in Plaue, Kirchmöser und Woltersdorf um Wertgegenstände und Geld erleichtert haben soll. Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat den mutmaßlichen Serieneinbrecher Patrik G., der in einem Brandenburger Ortsteil lebt, wegen mehrerer Einbrüche in diesem und vor allem im vergangenen Jahr angeklagt. Das Amtsgericht Brandenburg hat das Hauptverfahren gegen den 34 Jahre alten Brandenburger eröffnet. Rund zwanzig Zeugen sind zum Prozess geladen

Am 5. Januar hatte die Polizei Patrik G. in der Plauer Chausseestraße wegen eines Haftbefehls festgenommen. Bei der folgenden Wohnungsdurchsuchung wurden Schmuck und anderes mutmaßliches Diebesgut entdeckt. Der Mann wurde daraufhin verdächtigt, seit März 2014 mindestens fünf Einbrüche in Woltersdorf, Kirchmöser und Plaue begangen zu haben. Bei weiteren 15 Einbrüchen wurde geprüft, ob der Verdächtige damit in Verbindung steht. Angeklagt sind aber nur sechs Einbrüche.

So soll der Angeklagte am 13. März 2013 durch die Terrassentür in ein Einfamilienhaus in Woltersdorf eingebrochen sein und als Beute Kamera, Schmuck, und eine EC-Karte mitgenommen haben. Weitere Diebesstationen führten ihn mit mehr oder weniger Erfolg nach Margaretenhof, Kirchmöser und Plaue geführt haben. Er stahl dabei laut Staatsanwaltschaft Geld, EC-und Visa-Karten, Silbermünzen, Geldbörsen, schmuck und Uhren.

Einen Nachhall fand sein Einbruch in ein Haus in Plaue, aus dem er der Anklage zufolge nicht nur Schmuck und sogar Eheringe, sondern auch Dekra-Prüfstempel und andere Unterlagen mitgenommen hatte. Dieses Diebesgut wollte vor einem Jahr der mitangeklagte Christoph S. (28) nutzen, um mit einer gefälschten Zulassungsbescheinigung ein Auto anzumelden.

In Berlin soll Patrik G. vor anderthalb Jahren versucht haben, eine Kameraausrüstung im wert von 2000 Euro zu verhökern. Der niedrige Preis machte jedoch misstrauisch. Soweit bekannt, gehört die Kamera samt Zubehör dem Betreiber einer Ferienanlage.

Der Angeklagte sitzt seit dem 8. März in Untersuchungshaft.

Von Jürgen Lauterbach

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