Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Simone Hein wirft das Handtuch
Lokales Brandenburg/Havel Simone Hein wirft das Handtuch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:36 04.02.2015
Nach siebeneinhalb Jahren räumt Simone Hein (hinten rechts) vorzeitig ihren Posten als Direktorin im Amt Beetzsee. Quelle: H. Hesse
Anzeige
Amt Beetzsee

Warum die aus Schwedt stammende Verwaltungsexpertin das Handtuch wirft, mag sie nicht im Detail erläutern. Auch zur Frage, wo ihr künftiger Job sei, schweigt die Amtsdirektorin. Nur so viel: „Ich habe mir diesen Schritt reiflich überlegt. Den Raum Brandenburg werde ich verlassen.“

Noch-Arbeitgeber von Simone Hein ist der aus Bürgermeistern und Kommunalpolitikern bestehende Amtsausschuss. Vorsitzender ist Ulrich Pleßke aus Weseram: „Ich habe die Entscheidung zu respektieren. Allerdings sind wir alle überrascht, denn der Weggang von Frau Hein wird gravierende Folgen haben.“ So muss der Amtsausschuss bei einer Neuausschreibung überlegen, ob auch wieder die Stelle eines Bauamtsleiters ausgeschrieben werden soll.

Die Funktion war nach der Pensionierung von Christiane Neumeister von Hein in Personalunion übernommen worden – eine nicht unumstrittene Entscheidung. Ob die Verwaltungschefin tatsächlich schon Ende Februar gehen darf, ist unklar. Nach dem Landesbeamtengesetz kann der Amtsausschuss auf ein Verbleiben für weitere drei Monate bestehen. In Heins Fall maximal bis Ende Mai.

Eine Entscheidung über Heins letzten Arbeitstag soll am 16. Februar bei einer Sondersitzung des Amtsausschusses fallen. Dann will sich das Gremium über die Ausschreibung verständigen. Heins reguläre achtjährige Amtszeit wäre Ende August 2015 abgelaufen. Dann hätte sich der Amtsausschuss zwischen einer Neuausschreibung oder einer Bestätigung der Verwaltungschefin im Amt per Beschluss entscheiden können. Doch Hein wollte sich nicht mehr auf eine zweite Amtsperiode einlassen. Die Zusammenarbeit mit kommunalen Entscheidungsträgern galt nicht immer als harmonisch.

Kritik am Amt nahm die Verwaltungschefin oft persönlich. Päwesins Bürgermeister Hubertus Kühne: „Schade. Wir haben gut zusammengearbeitet. Aber vielleicht hat sie sich etwas übernommen.“ Günter Noack, Stadtoberhaupt von Havelsee, sagte der MAZ: „Eine Gemeindevertretersitzung ist keine Geburtstagsfeier. Da kann es schon mal heiß hergehen. Das muss man als Chefin einer Verwaltung verkraften. Dennoch bin ich überrascht.“

Von Frank Bürstenbinder

Brandenburg/Havel Poller sind Feinde der Radfahrer - Vom Radweg in die Notaufnahme

Radfahren ist gefährlich geworden. Vor allem dort, wo Zufahrten und Straßen die neuen Radwege kreuzen. In der vermeintlich guten Absicht, die Trassen vor illegalen Autofahrten zu schützen, bespicken die Kommunen ihr Eigentum mit allem, was der moderne Festungsbau hergibt. Doch Schranken, Gitter, Poller und Pfähle erweisen sich in der Praxis als Unfallschwerpunkt.

07.02.2015
Brandenburg/Havel Reiner Malessa in El Salvador in internationaler Delegation - Vom Professor zum Wahlbeobachter

Eigentlich arbeitet Reiner Malessa in Mittelamerika mit Hilfe seiner Studenten der FH Brandenburg an Energieprojekten. Doch plötzlich fand sich der Maschinenbauprofessor mitten in den Präsidentschaftwahlen in El Salvador wieder. Die Partei FMNL hatte den Umwelttechniker im vergangenen Jahr gefragt, ob er als Wahlbeobachter zur Verfügung stehen würde.

06.02.2015
Brandenburg/Havel Leigh Banks verbringt kalte Winternächte in der Natur - Campieren aus Leidenschaft

Natürlich ist es deutlich billiger, als sich ein Hotelzimmer zu nehmen. Aber das ist es nicht. „Ich habe einfach mein halbes Leben draußen in der Natur verbracht“, begründet Leigh Banks seine für die Jahreszeit doch eher unübliche Übernachtungswahl. Der gebürtige Brite ist überzeugter Camper, und das auch im Winter.

04.02.2015
Anzeige