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Brandenburg/Havel Slawendorf lud zur Reise in eine andere Welt
Lokales Brandenburg/Havel Slawendorf lud zur Reise in eine andere Welt
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16:14 02.05.2016
Nika, Alina, Jan und Elena in stilechter Hexenverkleidung. Quelle: C. Lummert
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Brandenburg/H

Für die Mädchen war es klar – zum Hexenabend im Brandenburger Slawendorf kamen sie stilecht verkleidet in langen Gewändern und mit einem spitzen Hut auf dem Kopf. Viele Jungs entschieden sich auch für den Zaubererumhang, aber einige mochten es doch ein bisschen gruseliger und tobten als Vampire oder mit Totenkopfbemalung über den Platz.

Hunderte Kinder wollten sich am Samstag zusammen mit ihren Eltern beim Hexentanz in Brandenburg an der Havel verzaubern lassen und stöberten zwischen den Aktions- und Imbissständen über das weitläufige Gelände.

Eine echt schaurige Hexe. Quelle: Lummert

Axel Krause, der Geschäftsführer des Humanistischen Regionalverbandes Brandenburg/Belzig trommelt seit 16 Jahren für diese Veranstaltung alle sozialen Träger der Stadt zusammen und gemeinsam erreichen sie viele Kinder, die immer wieder gern zum Walpurgisfest kommen. „Der Hexenabend hat in der Stadt Brandenburg eine lange Tradition, denn schon in den 1920er-Jahren haben sich Kinder verkleidet, sind von Haus zu Haus gezogen und haben so Süßigkeiten ergattert“, erklärte Krause, der als Kind selbst als Hexe durch die Straßen zog. Kleine Hexen sind auch heute noch am Walpurgistag in der Stadt unterwegs, aber jetzt sind sie meist zum gemeinsamen Feiern unterwegs ins Slawendorf.

Schaukampf vor Publikum. Quelle: Lummert

Mit den enormen Besucherzahlen hat die Veranstaltung inzwischen Volksfestcharakter. Es gab Eis und Zuckerwatte, Bastelstände und Ponyreiten und natürlich das Kinderschminken, bei dem zum Hexenabend aber ausnahmsweise nicht bunte Schmetterlinge, sondern krabbelige Spinnen am meisten gefragt waren. Stockbrotbacken und Hexensuppe nach Geheimrezept wurden ebenso genossen, wie die angebotenen Spiele und wer etwas Geduld mitbrachte konnte auch das Jonglieren mit Tellern lernen.

Die fünfjährige Alina begeisterte sich besonders für die Hula-Hoop-Reifen und zusammen mit Geschwistern, Cousins und Eltern war für sie der erste Besuch beim Hexenabend ein tolles Erlebnis, das in den nächsten Jahren gerne wieder auf dem Programm stehen kann.

Enorme Besucherzahlen sorgen für Volksfeststimmung

Auf der Bühne legten sich Sylvia Knetsch, in Gestalt von Hexe Baba Jaga und Wolfgang Schulz als Räuber Raudibald mächtig ins Zeug, um die quirlige Menge an Kindern mit gemeinsamem Singen, Tanzen und Blödeleien auf Trab zu halten.

Ein besonderer Höhepunkt war wieder der Kampf zwischen Sommer und Winter. Um so schnell wie möglich die Badesachen aus dem Schrank holen zu können wurde der Schwertkämpfer, der in die Rolle des Sommers geschlüpft war, besonders lautstark angefeuert.

Die Unterstützung der kleinen Hexen und Zauberer half, denn der Winter und sein Gehilfe Frost mussten ordentlich Prügel einstecken. „Ab morgen werden gibt es 45 Grad im Schatten“, feierte der Sommer seinen Sieg und obwohl er dafür von den Kindern kräftig beklatscht wurde, hätten es die Eltern lieber eine Nummer kleiner.

Von Christine Lummert

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