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So funktioniert das Landleben!

Startschuss für die 21. Brandenburger Landpartie So funktioniert das Landleben!

Zur 21. Brandenburger Landpartie öffneten sich am Wochenende landesweit die Türen in den landwirtschaftlichen Betrieben. Auch in Trechwitz ließen sich hunderte Besucher locken, um hinter die Kulissen der Firmengruppe Timo Wessels zu schauen. Am Samstag fiel hier gleichzeitig der Startschuss für die kreisweite Eröffnung der Landpartie, zu der auch der Landrat kam.

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Quelle: C. Lummert

Trechwitz. Zur 21. Brandenburger Landpartie öffneten sich am Wochenende landesweit die Türen in den landwirtschaftlichen Betrieben. Auch in Trechwitz ließen sich hunderte Besucher locken, um hinter die Kulissen der Firmengruppe Timo Wessels zu schauen. Am Samstag fiel hier gleichzeitig der Startschuss für die kreisweite Eröffnung der Landpartie, zu der auch der Landrat kam.

Für die Stadt- und Landkinder gab es eine Menge zu entdecken, denn Landwirt Timo Wessels hat nicht nur den Mühlenberg-Reiterhof in Trechwitz unter seiner Regie. Am Hauptstandort seines Betriebes in Damsdorf steht die Milchviehanlage mit 550 Kühen, die gleich für zwei Standbeine der Firmengruppe den Rohstoff liefern. Vor den Toren der Stallanlage kann sich jeder an der Rohmilchtankstelle so viele Liter zapfen wie nötig und bei Führungen durch die Biogasanlage wurde erklärt, wie aus Kuh-Dunk Energie wird.

Zwischen Damsdorf und dem Festplatz in Trechwitz war ein Shuttleservice eingerichtet, so dass die Besucher bequem vom Kälbchen zum Pferde streicheln kamen. Auf dem Reiterhof waren die eleganten Vierbeiner aber zusammen mit ihren Reitern in Aktion zu sehen. „Etwa 50 Pferde stehen auf dem Reiterhof in den Ställen, die Hälfte sind von ihren Besitzern eingestellt“, erklärte Nadine Lienert, die sich mit drei weiteren Angestellten um den Reiterhof kümmert. Besonders in der Sommerzeit sind jede Woche um die zwanzig Kinder auf dem Hof, um dort ihre Reiterferien zu genießen.

Aus der näheren Umgebung kommen jede Woche 50 Reitschüler zum Mühlenberg-Hof. „Die Kleinsten sind erst drei Jahre alt“, erklärte Lienert. Wie weit das Zusammenspiel mit Pferden schon reicht, wurde am Samstag mit einigen Gehorsamkeitsprüfungen gezeigt. Auf einem Parcours sollten Ross und Reiter ihr Vertrauen ineinander unter Beweis stellen und sich unter anderem durch einen kleinen Teich, über einen angedeuteten Wassergraben und durch Bänder wagen, die für manche schreckhafte Pferde doch zu gefährlich im Wind flatterten.

Auf dem Festplatz konnten sich dann vor allem die Besucher selbst ausprobieren. Wer immer schon einmal einen großen Traktor steuern oder einen Bagger bedienen wollte, bekam hier die Chance. Am Stand des Kreislandfrauenverbandes konnten Kinder für ihr Frühstück vorsorgen. Mit einer Quetsche rückten sie verschiedenen Getreidesorten zu Leibe. Aus den Körnern von Dinkel, Hafer, Hirse und Gerste wurden so Zutaten für ein selbst gemachtes Müsli.

Von Christine Lummert

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