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So holte Fini Sturm ihre Silbermedaille

Ruder-EM So holte Fini Sturm ihre Silbermedaille

Hoch über Brandenburg, im achten Stockwerk des Axxon-Hotels, verbrachten die deutschen Leichtgewichts-Ruderinnen Marie-Louise Dräger und Fini Sturm die Tage vor dem neuerlichen Gewinn des Vize-Europameister-Titels. Beide teilten sich wie gewohnt ein Zimmer, haben sie schließlich auch fast den gleichen Tagesablauf. Doch nicht alles ist gleich.

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Fini (r.) und Marie-Louise entspannen auf dem Hotelbett.

Quelle: M. Alert

Brandenburg/H. Hoch über Brandenburg, im achten Stockwerk des Axxon-Hotels, verbrachten die deutschen Leichtgewichts-Ruderinnen Marie-Louise Dräger und Fini Sturm die Tage vor dem neuerlichen Gewinn des Vize-Europameister-Titels. Beide teilten sich wie gewohnt ein Zimmer, haben sie schließlich auch fast den gleichen Tagesablauf. Doch nicht alles ist gleich: Während Fini Sturm meist ein Mittagsschläfchen machte, spielte Dräger mit ihrem Laptop oder am Handy. Auch Skypen war angesagt. „Einen Tag war ich sogar shoppen“, verriet die 35-jährige mehrfache Ruder-Weltmeisterin der MAZ beim Exklusivbesuch und verwies auf den NP-Markt und Netto in unmittelbarer Nachbarschaft.

Volles Programm für die Sportlerinnen

Ganz so viel Langeweile wie bei anderen Meisterschaften schoben die beiden Ruderinnen jedoch dieses Mal nicht. „Das Medieninteresse an uns war sehr groß, es gab gleich mehrere Anfragen“, so die 20-jährige Fini Sturm, die nach dem Halbfinale am Sonnabend noch mit einem Kamerateam unterwegs in ihrer Heimatstadt war. Angesichts der Temperaturen vermieden die beiden zumindest tagsüber ihr Zimmer, wo jeder Haken und jede Ecke zum Aufhängen der feuchten Sportsachen genutzt wurde. Lockeres Joggen stand an den Nachmittagen, nach dem Vorlauf vom Freitag und dem Halbfinale am Sonnabend, ebenso auf dem Programm wie Massagen.

Gegen 22 Uhr war stets Nachtruhe. Am Morgen vor dem Finale klingelte der Wecker bereits um 5.45 Uhr. Noch vor dem Frühstück ging es am Sonntag zu einer Vier-Kilometer-Runde auf den Beetzsee, um vor Ort Wind und Wellen zu begutachten. So früh, weil bereits um 8 Uhr die ersten Wettkämpfe stattfanden.

Training und Teamgeist zahlt sich aus: Silber!

Zurück im Hotel wurde gegessen, um sich dann wieder, mit diversen Glücksbringern im Gepäck, zur Regattastrecke aufzumachen. „Nach Platz drei im Vorlauf und Platz drei im Halbfinale wollen wir auch im Finale wenigstens wieder Platz drei“, verriet die Rostockerin Dräger am Sonnabend.

Am Ende wurde es sogar Silber. Und das nicht nur unter den Augen der gesamten Verwandtschaft und vielen Freunden von Fini Sturm, sondern auch im Beisein von Ben, dem Sohn von Marie-Louise Dräger. Der hatte am Donnerstag mit der Oma noch seinen dritten Geburtstag gefeiert und war dann am Sonntag in die Havelstadt gekommen, um seine Mutter anzufeuern.

Von Marcus Alert

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