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So kam die Ruder-EM an den Beetzsee

Sportliches Großereignis So kam die Ruder-EM an den Beetzsee

Groß war der Jubel unter den Brandenburger Delegierten, als am Abend des 31. Mai 2014 die Nachricht verkündet wurde. Am Rande der letzten Europameisterschaft der Ruderer in Belgrad erfuhren sie, dass die Havelstadt den Zuschlag für die nun anstehenden Wettkämpfe auf dem hiesigen Beetzsee bekommt. Wir skizzieren noch einmal die umfangreichen Vorbereitungen seither.

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Willkommen zur EM in Brandenburg! Dieses Banner ziert seit einigen Tagen den Giebel eines Hauses am Neustädtischen Markt.

Quelle: Philip Rißling

Brandenburg/H. Groß war der Jubel unter den Brandenburger Delegierten, als am Abend des 31. Mai 2014 die Nachricht verkündet wurde. Am Rande der letzten Europameisterschaft der Ruderer in Belgrad erfuhren sie, dass die Havelstadt den Zuschlag für die nun anstehenden Wettkämpfe auf dem hiesigen Beetzsee bekommt. Das Votum des Weltverbandes Fisa fiel damals einstimmig aus, die 230 Seiten dicke Bewerbungsmappe hatte die Gremien voll überzeugt.

Und das war sicher nicht einfach: Wasserqualität, Wetterdaten der vergangenen fünf Jahre, Budgets, Rahmenprogramm, Unterkünfte – die Liste der für den Veranstalter eines solchen Großevents zu bewältigenden Anforderungen ist lang. Die Brandenburger haben sie am besten erfüllt, sich gegen München, Köln, Szeged (Ungarn) und Moskau durchgesetzt.

Mit der erfolgreichen Bewerbung ging die Arbeit aber erst so richtig los. Eine Million Euro beträgt das Budget der dreitägigen Wettkämpfe – ein ordentlicher Batzen Geld, den es zu verwalten und verteilen gilt. Im November 2014, 524 Tage vor Beginn der EM, folgte die Gründung des Organisationskomitees. Das achtköpfige Gremium unter Vorsitz des ehemaligen Chefs des Brandenburger Ruderverbands (LRV) Hartmut Duif begann alsbald mit der Arbeit, die nun vom 6. bis 8. Mai an der Regattastrecke ihren Höhepunkt findet. „Mit den organisatorischen Vorbereitungen sind wir auf der Zielgerade angekommen“, sagte Duif zu Wochenbeginn. „Auf diesen Moment haben wir uns alle lange gefreut.“ Er kündigte ferner an, diese – „unsere“ – EM zu einem Erfolg zu führen.

Gemeint war damit zunächst einmal ein organisatorisch reibungsloser Ablauf der Meisterschaften. Der Organisationsstab um Hartmut Duif kommt wenige Tage vor der Europameisterschaft täglich zusammen, um die aktuelle Lage zu besprechen und die verschiedensten Aufgaben zu managen. Unterstützung erhält der Stab dabei rund um das Event von rund 220 freiwilligen Helfern, die sich um das Wohl der teilnehmenden Teams kümmern, die Sorgen der rund 70 akkreditierten Journalisten kurieren und für eine auf allen Ebenen reibungslose Veranstaltung sorgen.

Von Philip Rißling

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