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Brandenburg/Havel So teuer ist das Falschparken vor der Tram
Lokales Brandenburg/Havel So teuer ist das Falschparken vor der Tram
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21:12 13.06.2018
Immer wieder behindern Falschparker die Straßenbahn, was zu Verzögerungen im Fahrplan führt. Quelle: Meetingpoint
Brandenburg/H

Nicht nur in Brandenburg an der Havel gibt es das Problem mit den wahlweise schusseligen, ungeschickten und böswilligen Autofahrern, die so parken, dass sie der Straßenbahn die Durchfahrt unmöglich machen. Die „beliebtesten“ Tatorte sind dabei die Steinstraße und die Plauer Straße.

Doch auch in anderen Städten lernen die Autofahrer nicht dazu. Einem kam das jetzt in Frankfurt/Main besonders teuer zu stehen, wie das Internetportal „Spiegel online“ vor wenigen Tagen berichtete. Ein Autofahrer hatte seinen Wagen für eine Stunde auf den Schienen der Straßenbahn abgestellt. Die Verkehrsgesellschaft wollte nicht erst auf den Abschlepper warten, sondern fackelte nicht lange: Sie ließ ihre Fahrgäste ersatzweise mit Taxis transportieren. Anschließend forderte sie den Falschparker auf, die Kosten für diesen Ersatzverkehr zu ersetzen, in Höhe von knapp 1000 Euro - und bekam vor dem Amtsgericht Frankfurt recht. Der Falschparker musste die Kosten dafür übernehmen.

„Durch das Personenbeförderungsgesetz sei das Unternehmen verpflichtet gewesen, den Ersatzverkehr einzurichten. Der Mann sei daran Schuld und müsse daher Schadenersatz bezahlen. Auch die Höhe hielt das Gericht für angemessen: Eine ähnlich effiziente Alternative zum Taxi sei in der Kürze der Zeit nicht verfügbar gewesen“, heißt es weiter bei „Spiegel online“.

Noch nicht ganz diese Größenordnung erreicht haben die Vorfälle in Brandenburg an der Havel. „Wir stellen die zusätzlichen Straßenbahn- oder Busfahrten, die als Ersatz notwendig sind, auch in Rechnung und haben unser Geld bisher - trotz Rechtsanwalt der Gegenpartei - immer bekommen. Bis zu 500 Euro, je nach Einsätzen und Zeit der Sperrung, sind da auch schon fällig gewesen“, sagt VBBr-Betriebsleiter Rolf Nothnagel.

Erst vor wenigen Jahren hatten die Verkehrsbetrieb durchgesetzt, dass sie über ihre Leitstelle direkt einen Abschleppdienst beauftragen konnten, wenn ein Straßenbahnfahrer ein parkendes Hindernis gemeldet hat. Bis dahin war noch das Ordnungsamt zwischengeschaltet, die Außendienstmitarbeiter mussten entscheiden, ob nach dem Fahrer in der Umgebung gesucht oder ob abgeschleppt wird.

Von André Wirsing

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