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Brandenburg/Havel So wird in Brandenburg Spargel geschält
Lokales Brandenburg/Havel So wird in Brandenburg Spargel geschält
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14:36 01.03.2017
Tim Promnitz und Robert Zech wollen, dass ihre Mitbürger mit ihrem Schälautomaten stressfrei durch die Spargelzeit kommen. Quelle: Jürgen Lauterbach
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Brandenburg/H

Vielleicht kommen aus dem Hause Heidelberg Druck demnächst nicht nur 1-A-Druckmaschinen, sondern auch erstklassige automatische Spargelschäler. Daran arbeiten jedenfalls gerade zwei Auszubildende des Heidelberger Werks in Hohenstücken. Ihr Prototyp soll die Spargelfans der Region von der fusseligen Handarbeit entlasten.

Die Zeit wird etwas knapp für Tim Promnitz, der bei Heidelberger Druck im ersten Ausbildungsjahr zum Mechatroniker geschult wird. Am Donnerstag wollen er und Robert Zech die gemeinsame Idee und ihren Prototyp beim Regionalentscheid des Wettbewerbs „Jugend forscht“ präsentieren.

Stressfrei durch die Spargelzeit, wenn sich der Spargel fast von selbst schält, so kündigen Promitz und Zech ihre Erfindung an. Ihr Gerät ist aber noch nicht ganz fertig. Das Grundprinzip immerhin ist zu erkennen. Ihr automatischer Spargelschäler wird ähnlich einem Schraubstock am Tisch befestigt.

Der Spargelkoch schiebt die weißen oder grünen Stangen eine nach der anderen von oben ins Gerät, wo sie unweigerlich in einen Schältrichter fallen, der mit sechs Klingen ausgestattet ist. Diese Schälklingen sind federgelagert und damit beweglich. Sie passen sich also der Dicke der jeweiligen Spargelstange an, auch die Dünnen bekommen also ihre Schale abgepellt.

Der Trichter ist bereits weit fortgeschritten, was noch fehlt sind die Verstiftungen am Körper des Spargelschälers. Tim Promnitz und Robert Zech haben das Prinzip von Maschinen für die Industrie runtergebrochen für den Hausgebrauch. Ihre Entwicklung wäre im Idealfall geeignet für die heimische Küche.

Solche Spargelschälmaschinen mit Schältrichter gibt es zwar bereits. Doch die Kunden scheinen mit der vorhandenen Technik noch nicht recht glücklich. Denn diese Geräte eignen sich offenbar nicht für alle Spargelstärken und sparen kaum Zeit, wenn ein und dieselbe Stange mehrmals durch die Maschine gejagt werden muss, ehe die Schale ab ist.

Oliver Hörr und Christopher Vorlob lassen Leitpfosten vor Gefahren in der Kurve warnen. Quelle: Jürgen Lauterbach

Ausbildungsleiter Rainer Schmidt schickt zwei weitere Teams ins Jugend-forscht-Rennen am Donnerstag im TGZ Brandenburg/Havel. Christopher Vorlob und Oliver Hörr wollen Kurven auf Landstraßen sicherer machen. Sensoren in der Fahrbahn erkennen, wenn in der Kurve ein Hindernis aufweist, das der sich nähernde Autofahrer noch nicht sehen kann: ein verunglücktes Auto zum Beispiel oder ein Reh auf der Straße.

Die Sensoren in der Straße sind verbunden mit den Warnbaken am Straßenrand. Bei Gefahr in der Kurve blinken an jedem Leitpfosten rote Ausrufezeichen auf, die nachfolgende Autofahrer warnen. Christopher Vorlob war auf die Idee gekommen, weil er gesehen hatte, wie aufgrund eines Hindernisses in der Kurve ein Nachfolgeunfall passierte.

In einem dritten Projekt hat Lucas Müller mit Unterstützung von Lukas Spuler eine Saugvorrichtung entwickelt, um Staub vom Sensor am Anlegertisch einer Druckmaschine fernzuhalten und damit die Anwendung zu verbessern.

Von Jürgen Lauterbach

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