Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Sonderzug mit Union-Berlin-Fans muss stoppen
Lokales Brandenburg/Havel Sonderzug mit Union-Berlin-Fans muss stoppen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:25 26.10.2016
Ein Fanzug von Union in Richtung Brandenburg muss auf freier Strecke warten. Quelle: Rüdiger Böhme
Anzeige
Brandenburg an der Havel

Nichts ging mehr auf der Bahnstrecke Brandenburg – Berlin: Vermutlich ein Fehler beim Rangieren hat am Mittwochnachmittag für Chaos im Zugverkehr gesorgt. Vor allem mehrere RE 1 mussten ihre Fahrt zeitweilig unterbrechen. Kurz nach 13 Uhr standen die Signale auf Stopp. Nichts fuhr mehr in Richtung Hauptstadt und nach Magdeburg. „Es gab eine Rangierfahrt, die für die Störung sorgte“, erklärte ein Bahnsprecher auf Anfrage der MAZ. Offenbar sei ein Signal zur Hauptstrecke versehentlich überfahren worden. „Das führt dann sofort zum Halt“, erklärte der Sprecher.

Der Zugverkehr war nach seinen Angaben ungefähr eine Viertelstunde komplett unterbrochen. Anschließend habe man die Züge eingleisig weiterfahren lassen. Das habe natürlich für einige Verspätungen gesorgt, so der Sprecher. Es sei zu einem Rückstau in beide Richtungen gekommen. Das habe dann für einen „etwas holprigen Verkehrsfluss“ gesorgt. Wie viele Züge von der Zwangspause betroffen waren, konnte der Sprecher nicht sagen.

Wie der Bahnmitarbeiter sagte, sei die Rangierfahrt „ordnungsgemäß angemeldet“ gewesen. Wieso es dennoch zu der Störung gekommen sei, werde nun bahnintern untersucht.

Ein Sonderzug mit Fußballfans von Union Berlin war ebenfalls von dem Zwangshalt betroffen. Er stand auf freier Strecke. Die Weiß-Roten waren auf dem Weg nach Dortmund zum DFB-Pokal -Spiel am Mittwochabend.

Nach Bahnangaben werden im Hauptbahnhof von Brandenburg an der Havel häufig Rangierfahrten unternommen. Zuständig dafür seien Fremdfirmen, die im Auftrag der Bahn Waggons rangierten. Bei längeren Zügen komme es zuweilen vor, dass die Hauptstrecke zum Rangieren mitgenutzt werden müsse, so der Bahnsprecher.

Von MAZonline

Viele Brandenburger kennen den Ausblick. In alle Richtungen kann schauen, wer die 89 Stufen der Wendeltreppe und danach noch 106 Stufen Holztreppe bewältigt. 72,5 Meter hoch ist der Turm der Katharinenkirche und ebenso hoch gelegen ist die dortige Türmerwohnung. Wenig ist bekannt über sie und ihre Bewohner. Nicht einmal die Denkmalschützer kennen ihre Geschichte.

26.10.2016

Die Stadt Brandenburg an der Havel ist chic geworden – mehr als 80 Prozent der Gebäude im Sanierungsgebiet sind saniert und in Ordnung. Mehr als 900 Einzelmaßnahmen beim Bauen und Sanieren sind von Bund, Land und Stadt gefördert worden. Theoretisch könnte das Gebiet jetzt geschlossen werden. Doch was passiert dann?

26.10.2016

In Brandenburg an der Havel sollen rund 20 Pächter ihre Garage abgeben – die Stadt will es so, weil in der Nähe gebaut wird. Die Garagenbesitzer wollen das aber nicht hinnehmen. Sie sind erbost über das Vorgehen der Stadt, denn die argumentiert in einem Punkt besonders süffisant.

26.10.2016
Anzeige