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Brandenburg/Havel Sonne, Schlager, Signorinas: Götz Alsmann und Band entführen nach Rom
Lokales Brandenburg/Havel Sonne, Schlager, Signorinas: Götz Alsmann und Band entführen nach Rom
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16:31 29.10.2018
Mit seinem Rom-Programm gastierte Götz Alsmann am Sonntag im Großen Haus des Brandenburger Theaters. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Italienische Momente erlebten die Besucher des Götz-Alsmann-Konzerts am Sonntagabend im Brandenburger Theater. „Sag mir quando, sag mir wann“ – mit diesem Song, der 1962 erstmalig auf dem legendären Sanremo-Musik-Festival erklang, begrüßten der Musiker Götz Alsmann und seine Band das Publikum zu einem Abend voller Erinnerungen an herrliche italienische Schlager.

„Die Qualität einer Kulturnation bemisst sich an der Qualität ihrer Schlager“, behauptet Alsmann. So feiere Italien beispielsweise seit 1951 ununterbrochen bis heute das Sanremo-Schlagerfestival. Das sei einmalig.

Altfrid Maria Sicking, (Vibrafon, Xylophon, Klarinette und Trompete). Quelle: Rüdiger Böhme

Italien ist schon immer das Sehnsuchtsland der Deutschen gewesen. Johann Wolfgang Goethe, Heinrich Heine – viele deutsche Dichter zog es unwiderstehlich dorthin. Hermann Hesse lebte sogar mehrere Jahre dort.

„Azzurro“ heißt ein beliebter Song. Und azzurro heißt blau. Eben. Und deshalb reisten nach dem Zweiten Weltkrieg die Bundesbürger in Scharen an die italienische Adria oder in die Toskana, wo der Himmel fast immer blau ist.„Ciao, ciao, ciao“ – die Klassiker der Schlager aus den 1950er und 1960er-Jahren haben die Musiker aufpoliert. Alsmann und seine Bandkollegen Altfrid Maria Sicking, (Vibrafon, Xylophon, Klarinette und Trompete), Ingo Senst (Kontrabass), Rudi Marhold, (Schlagzeug) und Markus Passlick (Percussion) spielen sie in jazzigem Sound, wie beispielsweise den „Mambo italiano“.

Noch aufregender klingt „Che Bambula“. „Der italienische Mann ist geboren, um Komplimente zu machen, egal, wo er gerade ist“, sagt Alsmann. „Die Komplimente von Franzosen klingen immer so, als hätten sie einen Hintergedanken.“ Doch die Italiener würden allen Frauen huldigen, wohlgemerkt: jeder, egal, ob hässlich oder schön.

Verträumte und sehnsuchtsvolle Melodien

Doch Alsmann und die Bandmusiker können auch anders, verträumt und sehnsuchtsvoll, wie sie unter anderem mit „Non sei felice“ beweisen oder mit „Arrivederci Roma!“.

Götz Alsmann am Sonntag im Großen Haus des Brandenburger Theaters. Quelle: Rüdiger Böhme

Endstation seiner Trilogie ist Rom, nachdem Alsmann schon in Paris und New York ganz spezielle CDs produziert hat. Sie hatten alle das gleiche Ziel: In einer „Musikhauptstadt“ in einem historisch bedeutsamen Studio Musik zu produzieren, die typisch klingt für diese Stadt. Deshalb habe man auch mit den dort ansässigen Technikerteams zusammengearbeitet, erläutert Alsmann das Prinzip.

Studio in den Katakomben einer Kathedrale

„In Rom war es das Studio „Forum Music Village“, das der berühmte Komponist Ennio Morricone in den 1960er-Jahren für seine Filmmusik gebaut hat“, erzählt er. „Es befindet sich in den Katakomben unter einer Kathedrale“.

Man habe früher unterirdisch genauso viel Material verbaut wie überirdisch, um die Gebäude erdbebensicher zu machen. „Dabei sind gigantische Hohlräume entstanden“, so Alsmann. Dass oben über diesem Studio jeden Morgen um neun Uhr die heilige Messe gefeiert wird, das habe ihm noch einen besonderen Reiz verliehen.

Den für das römische Studio typischen Halleffekt kann Alsmann im Brandenburger Theater nicht reproduzieren. Aber manch Besucher hätte ohnehin das Konzert statt im Theatersaal lieber in einer intimeren Atmosphäre und bei einem Glas Rotwein genossen. Aber schön war es trotzdem.

Von Ann Brünink

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