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Sozialzentrum auf Bolzplatz

Volkssolidarität will Grundstück kaufen Sozialzentrum auf Bolzplatz

Dort, wo heute zwei verrostete Tore eines Bolzplatzes in der Prignitzstraße im Brandenburger Stadtteil Nord stehen, könnte schon bald ein Sozialzentrum der Volkssolidarität entstehen. Das jedenfalls plant der Verband und hat der Stadt Brandenburg ein Kaufangebot unterbreitet. Doch seit Monaten wartet der Verband auf eine Antwort.

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Der Bolzplatz im Stadtteil Nord.

Quelle: M. von Imhoff

Brandenburg/H. Die Volkssolidarität (VS) hält weiter an ihrem seit Jahren verfolgten Plan fest, ein Sozialzentrum in Nord zu eröffnen und geht dafür nun neue Wege. Auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück ist der Verband in der Prignitzstraße fündig geworden. Die VS möchte der Stadt einen Teil des dortigen Spielplatz-Geländes abkaufen und darauf selbst die Begegnungsstätte bauen.

Das sagte am Dienstag der stellvertretende Landesgeschäftsführer, Peter Lange, der MAZ. Damit sind die Pläne, im Verbund mit der Wohnungsbaugenossenschaft Brandenburg eG (WBG) einen Bau in der Emsterstraße zu realisieren, auf Eis gelegt. Bekanntlich haben sich WBG und VS nicht auf einen Mietpreis einigen können. Die WBG wollte für die VS bauen und anschließend an diese die Immobilie vermieten.

Bereits im Oktober wandte sich die VS an die Stadtverwaltung mit ihrer Kaufanfrage und wartet bis heute eigenen Angaben zufolge auf eine Antwort. Bei dem etwa 4000 Quadratmeter großen Grundstück handelt es sich um einen Spiel- und einen Bolzplatz gegenüber des Dossewegs. Kaum 100 Meter weiter direkt neben Brecht-Gymnasium befindet sich ein weiterer Spielplatz.

WBG und VS können sich nicht einigen

„Wir wollen ja nicht das ganze Grundstück, sondern vielleicht 500 bis 600 Quadratmeter kaufen“, sagt Lange. Er habe nicht den Eindruck, dass der Bolzplatz intensiv bespielt werde. Am 6. Oktober habe die VS sich schriftlich an die Stadtverwaltung gewandt, am 16. November telefonisch nachgehakt, bisher ohne Ergebnis, wie Lange sagt.

Die VS plant in dem Sozialzentrum seinen Pflegedienst unterzubringen. Zudem sollen Räume für Gesprächs- und Seniorengruppen entstehen. „Wir möchten ein Begegnungszentrum für die Bewohner von Nord schaffen“, so Lange. Er hoffe auf Entgegenkommen der Stadtverwaltung. Tatsächlich dürfte auch für die Stadt eine Begegnungsstätte in Nord von Interesse sein.

Bisher waren die Wege der VS, die in der Emsterstraße bereits seit Jahren eine Sozialstation betreibt, erfolglos, eine Begegnungsstätte zu eröffnen. Auch der Versuch, die frühere Gaststätte Rendezvous in der Werner-Seelenbinder-Straße dafür zu erwerben, scheiterte. Ein Angebot, Räume mit der Stadtteilbibliothek Nord gemeinsam zu nutzen, schlug die VS nach Angaben ihres Kreisgeschäftsführers Herbert König im vorigen Jahr aus.

Von Marion von Imhoff

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