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Brandenburg/Havel Stadt muss für 300 neue Hortplätze sorgen
Lokales Brandenburg/Havel Stadt muss für 300 neue Hortplätze sorgen
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19:28 10.03.2017
Die „Havelkids“ müssen die alte Rochow-Schule räumen. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Einen zusätzlichen Bedarf an 290 Hortplätzen wird es zum kommenden Schuljahr 2017/18 geben. Deshalb muss die Stadt übergangsweise für zwei Jahre einen Container-Hort aus Fertigmodulen aufstellen lassen.

„Wie schön ist es, dass wir aufgrund steigender Kinder- und Einschulungszahlen mit der ehemaligen Rochow-Schule wieder eine Grundschule in der Kleinen Gartenstraße eröffnen können, die vor Jahren geschlossen wurde. Dank der Bemühungen der Liegenschaftsverwaltung konnten Lösungen gefunden werden, wie wir insbesondere in unserer Innenstadt mehr Hortplätze anbieten können. Oberste Priorität dabei ist für mich, dass für alle Hortkinder, die zum neuen Schuljahr einen Hortplatz benötigen, dieser auch in der Nähe der Schule bereitgestellt werden kann“, sagt Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU).

Der Ersatzbau soll auf einem fußläufig von der Fontane-Grundschule und der Grundschule in der Kleinen Gartenstraße erreichbaren kommunalen Grundstück in der Werderstraße stehen, sagt Sozialbeigeordneter Wolfgang Erlebach (Linke). Erste Maßnahmen zur Herrichtung des Grundstücks wurden hier bereits realisiert.

Der zusätzliche Bedarf von 290 Hortplätzen resultiert aus steigenden Schüler- und Einschulungszahlen in den Grundschulen der Stadt. Zudem muss der Hort „Havelkids“ mit derzeit 170 belegten Plätzen aus dem Gebäude der neu eröffneten Grundschule in der Kleinen Gartenstraße zum neuen Schuljahr wegen des wachsenden Raumbedarfes der Schule ausziehen.

Eine hierfür bereits seit längerem vorgesehene private Ausweichimmobilie in der unmittelbaren Nachbarschaft der Schule wird nach jetzigem Erkenntnisstand nicht bis zum Schuljahresbeginn mit den erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen. Aus diesem Grunde prüfte die Stadtverwaltung an der Havel in den vergangenen Wochen mögliche Alternativen. Die für den Ersatzbau erforderlichen finanziellen Mittel von rund einer Million Euro für 2017 bis 2019 wurden bereits in die Haushaltsplanung aufgenommen.

„Voraussetzung für die rechtzeitige Schaffung der zusätzlichen Hortkapazitäten ist der Haushaltsbeschluss im März. Der danach abzuarbeitende Maßnahmeplan ist zwar ambitioniert. Ich bin aber optimistisch, dass das alles durch eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung realisiert werden kann“, sagt Erlebach. Parallel soll die Vorbereitung zur dauerhaften Unterbringung von Hortkindern in der Kleinen Gartenstraße ab 2019 weiterlaufen. Nun gebe es die Zeit, vollständige Kapazitäten hier herzustellen.

Von André Wirsing

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