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Brandenburg/Havel Stadtteil überrumpelt: Sparda-Bank ist plötzlich dicht
Lokales Brandenburg/Havel Stadtteil überrumpelt: Sparda-Bank ist plötzlich dicht
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17:55 29.01.2018
Verwaist ist das Gebäude der Sparda-Bank in Kirchmöser Quelle: Carsten Eichmüller
Brandenburg/H

„Die Menschen in Kirchmöser und Plaue fühlen sich veralbert, sie sind verbittert“, sagt der ortsansässige Stadtverordnete Carsten Eichmüller. „Es ist einfach unverständlich, das war die Nachfolgebank der Eisenbahner-Reichsbahn-Bank. Viele Kunden, gerade die Älteren, sind noch hier und wollen keine höheren Gebühren bei anderen Banken zahlen.“

Zwar gebe es in den Supermärkten in den beiden Ortsteilen noch die Möglichkeit, an den Kassen gebührenfrei sich Geld bis zu einem Betrag von 200 Euro auszahlen zu lassen, doch sei dies in der Regel an einen Mindestumsatz von 20 Euro gebunden.

Von den drei Mitarbeiterinnen, welche die Räume besenrein gemacht und übergeben haben, konnte der Stadtverordnete nichts zur Zukunft des Standortes erfahren. Erst ein Mitarbeiter der Hauptfiliale in der Steinstraße habe ihm versichert, dass es demnächst wieder in Kirchmöser einen Sparda-Geldautomaten geben werde.

Doch der letzte ist erst im vergangenen Oktober gesprengt worden. Deshalb scheint es unklar, ob es solch eine Einrichtung wieder geben wird.

Von André Wirsing

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