Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Stadtwerke warnen vor Vertreter-Masche
Lokales Brandenburg/Havel Stadtwerke warnen vor Vertreter-Masche
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:51 22.07.2016
Geschäfte an der Haustür haben einen zweifelhaften Ruf, weil Bürger so völlig überrumpelt werden können. Quelle: MAZ
Anzeige
Brandenburg/H

Die Stadtwerke Brandenburg (StWB) warnen vor vermeintlichen Vertretern, die in penetranter Weise versuchen sollen, Bürger zum Wechsel des Strom- und Erdgasanbieters zu drängen. Stadtwerke-Sprecherin Beate Dabbagh sagte am Freitag der MAZ, „es tritt sehr gehäuft auf. Sehr, sehr viele Bürger rufen uns deswegen an. Wir wissen auch nicht, ob es diesen Vertretern nur darauf ankommt, in die Wohnungen zu gelangen“. Polizeisprecher Oliver Bergholz bewertet das Verhalten als möglichen versuchten Betrug.

„Im Gespräch werden falsche Auskünfte über anstehende Forderungen der Stadtwerke gegeben, welchen man nur durch einen Anbieterwechsel entgehen könne“, beschreibt Dabbagh die Vorgehensweise der Hausierer. So solle es etwa zu einer zusätzlich zu zahlenden Ökosteuer kommen, wenn Kunden nicht rechtzeitig den Anbieter wechselten. „Diese Aussagen sind nicht wahrheitsgemäß“, so Dabbagh. In den Stadtwerke-Preisen seien alle anfallenden Steuern entsprechend kalkuliert, so dass keine zusätzlichen Kosten entstehen könnten.

Haustürgeschäfte können binnen 14 Tagen widerrufen werden

„Gern nehmen die Stadtwerke Zeugenaussagen und Berichte über solche unzulässigen ,Vertriebsaktivitäten’ entgegen“, heißt es seitens der StWB. „Wir bitten alle Kunden, die in letzter Zeit mit unseriösen Vertretern Gespräche hatten, sich bei den Stadtwerken in der Kundenberatung zu melden“. Dabbagh verweist auf die StWB-Hotline 0 33 81-752 752.

Haustürgeschäfte können generell innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen werden.

Von Marion von Imhoff

Mit einem mulmigen Gefühl fährt Siegfried Kupfer jedes Wochenende nach Kützkow. Dort hat der Döbelner sein Feriendomizil. Davor steht eine mächtige Pappel, von der immer wieder große Äste abbrechen. Eigentlich sollte der Baum auf kommunalem Grund längst gefällt sein.

22.07.2016

Nach der Gerste steht die Roggenernte an. Auch auf den Feldern des Fohrder Familienbetriebes Kraatz ist das Getreide reif. Die Mahd übernimmt ein Nachbarhof. Weizen, Hafer und Lupinen wachsen ebenfalls auf den Hängen des Gallberges.

22.07.2016

Je näher ein Zweitwohnsitz am See liegt, desto teurer kommt das die Besitzer. Bungalowpächter in Nahmitz werfen der Gemeinde Kloster Lehnin vor, willkürlich eine angebliche Luxussteuer zu erheben. Sie sind in guter Gesellschaft. 90 Haushalte und damit gut jeder dritte Betroffene hat gegen die Zweitwohnungssteuer Widerspruch eingelegt.

22.07.2016
Anzeige