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Brandenburg/Havel Städtisches Klinikum als Krebszentrum anerkannt
Lokales Brandenburg/Havel Städtisches Klinikum als Krebszentrum anerkannt
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14:17 10.01.2019
Die Deutsche Krebsgesellschaft hat das städtischen Klinikum als Onkologisches Zentrum anerkannt. Zentrumsleiter ist Chefarzt Markus Deckert (4. von links). Quelle: Städtisches Klinikum Brandenburg
Brandenburg/H

Brandenburg an der Havel hat mit seinem städtischen Klinikum die zweithöchste Versorgungsstufe des Nationalen Krebsplans erreicht. Denn die Deutsche Krebsgesellschaft hat das Krankenhaus als Onkologisches Zentrum zertifiziert, wie Klinikum-Sprecher Björn Saeger an diesem Donnerstag mitteilt.

„Das Herz eines Onkologischen Zentrums machen zwei Dinge aus: die Vernetzung der Kooperationspartner untereinander und, alle Abläufe und Entscheidungen vom Patienten her zu denken“, erklärt Markus Deckert, Chefarzt und Leiter des Onkologischen Zentrums.

In der zweitägigen Prüfung (Audit) Ende November wurden besonders die Kliniken unter die Lupe genommen, die als Schwerpunkte mit Tumoren des Verdauungstrakts, mit urologischen Tumoren sowie mit Leukämien und Lymphomen befasst sind.

Urologie wird Prostatazentrum

Die Gutachterinnen erwähnen besonders die „sehr gute Organisation der zentralen Prozesse und der interdisziplinären Zusammenarbeit“, und ein „sehr großes Engagement aller Mitarbeiter für das Onkologische Zentrum“. Dabei geht es um die Qualität und das Angebot der unmittelbaren pflegerischen und ärztlichen Versorgung in den verschiedenen Fachabteilungen des Klinikums.

Darüber hinaus wird gezeigt, dass zentrale Einrichtungen wie die Klinikumsapotheke, die Radiologie und die Pathologie vorgegebene Standards erfüllen. Eine besondere Bedeutung hatte diese Prüfung für die Klinik für Urologie. Unter der Leitung von Chefarzt Thomas Enzmann bereitet sie sich parallel, mit großem Einsatz und Erfolg, auf die Anerkennung als Prostatazentrum der Deutschen Krebsgesellschaft vor.

Kooperation mit Kloster Lehnin

Allen Patienten werden unterstützende Gespräche durch speziell ausgebildete Psychoonkologinnen ebenso wie organisatorische und praktische Unterstützung durch Sozialpädagoginnen angeboten. Die Kooperationspartner außerhalb des Klinikums, wie die unmittelbar benachbarte Onkologische Schwerpunktpraxis und die Strahlentherapie oder die Palliativstation in Kloster Lehnin, arbeiten ebenfalls nach gemeinsamen Standards und sind fest in die Abläufe des Zentrums integriert.

Am städtischen Klinikum sind seit 2006 an bereits die Zentren für Darmkrebs, Brustkrebs und gynäkologische Krebserkrankungen anerkannt.

Von MAZ

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