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Stahl Feuer: Ehrennadel für Lauck

Brandenburg an der Havel Stahl Feuer: Ehrennadel für Lauck

Späte Ehrung für Hans-Joachim Lauck: Der frühere Generaldirektor des VEB Qualitäts- und Edelstahlkombinats Brandenburg ist jetzt Mitglied des FC Stahl Brandenburg. Zu seinem 80. Geburtstag erhielt der Jubilar die Ehrennadel des FC Stahl Brandenburg. Zudem konnte er sich über eine weitere Überraschung freuen.

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Gruppenbild mit Jubilar: Detlev Zimmer, Hans-Joachim Lauck, Friedhelm Ostendorf und Horst Kölsch (von links).

Quelle: privat

Brandenburg/H. Überraschung zum 80. Geburtstag: Der frühere Generaldirektor des VEB Qualitäts- und Edelstahlkombinats Brandenburg ist jetzt Mitglied des FC Stahl Brandenburg. Zu seiner Jubiläumsfeier erhielt der Jubilar die Ehrennadel des FC Stahl Brandenburg. Zudem konnte er sich über eine weitere Überraschung freuen. Lauck ist nämlich jetzt auch Ehrenmitglied des Vereins, den er in seiner Zeit als Kombinatschef erheblich gefördert hatte.

„Diese Ehrung ist ein Dank für sein Engagement und der sich daraus ergebenen erfolgreichen Geschichte von Stahl Brandenburg“, sagt Vereinsfunktionär Friedhelm Ostendorf. „Hans-Joachim Lauck wirkte neben seiner verantwortungsvollen Tätigkeit als Generaldirektor des Qualitäts- und Edelstahl-Kombinats eben auch als Sportmanager“, so Ostendorf. Gemeinsam mit dem früheren Libero Horst „Speiche“ Kölsch und dem ehemaligen Torwart Detlev Zimmer überreichte er die Auszeichnungen.

Dazu machten sich die Funktionäre und frühere Aktive des FC Stahl Brandenburg auf den Weg nach Freyburg an der Unstrut, um den dort lebenden Hans-Joachim Lauck zu besuchen. Dorthin ist er, nachdem er seinen Geburtsort Ende der 1950er-Jahre verlassen hatte, über die Stationen Merseburg (Berufsausbildung), Riesa (Weiterbildung zum Technologen), Hennigsdorf (als Produktions- und später als Werksdirektor), Brandenburg an der Havel (als Generaldirektor) und Berlin (als Minister für Schwermaschinenbau), nach über fünfzig Jahren wieder zurückgekehrt. „Gefeiert wurde in einem Hotel inmitten der Weinberge“, berichtet Friedhelm Ostendorf.

Friedhelm Ostendorf überreicht die Urkunde

Friedhelm Ostendorf überreicht die Urkunde.

Quelle: privat

Der frühere Libero der Horst „Speiche“ Kölsch stieg mit Stahl Anfang der 1970er-Jahre in die DDR-Liga auf, erreichte 1983 sowie 1984 die Aufstiegsrunden zur DDR-Oberliga und schaffte 1984 den Aufstieg in die höchste Spielklasse des Ostens, um danach seine Karriere zu beenden. Der ehemalige Torwart Detlev Zimmer spielte ebenfalls in der DDR-Oberliga und im Uefa-Cup mit Stahl. Zuvor war er beim FC Carl Zeiss Jena. Friedhelm Ostendorf ist für Sponsoring und das Ehrenamt im Verein zuständig.

Erfolge des Vereins waren das Erreichen der Aufstiegsrunden und letztendlich der Aufstieg in die DDR-Oberliga, die Teilnahme am UEFA-Cup sowie der Ausbau des Stahl-Stadions auf dem Quenz. „Stahl Brandenburg wurde im Osten zu einer Marke, die anfangs belächelt, später umso mehr gefürchtet und respektiert wurde“, erinnert sich Friedhelm Ostendorf. Alle Fußballklubs der DDR verließen Brandenburg mindestens einmal als Verlierer. „Die Mitarbeiter des Stahl- und Walzwerkes Brandenburg waren stolz auf ihre Werks-Elf und die Stadt auf ihre Stahl-Mannschaft, sagt Ostendorf. „Im Stahl-Stadion erlebte man sportliche Höhepunkte, die in den Erinnerungen vieler Brandenburger und Märker ihren Platz und ihre hohe Wertschätzung gefunden haben und bis heute unvergessen bleiben.“

Von MAZ

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