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Brandenburg/Havel Steffen Kissinger will Kanzler bleiben
Lokales Brandenburg/Havel Steffen Kissinger will Kanzler bleiben
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02:15 16.02.2017
Steffen Kissinger (38) verwaltet seit 2010 als Kanzler den Haushalt der TH Brandenburg.  Quelle: THB
Brandenburg/H

 Steffen Kissinger geht es wie Angela Merkel. Er will Kanzler bleiben. So wie die CDU-Politikerin will er erneut antreten, wenn seine Stelle in der zweiten Jahreshälfte turnusmäßig neu besetzt wird. Kissinger ist Kanzler und damit Finanzchef der Technischen Hochschule Brandenburg. Weil seine Amtszeit nach sechs Jahren endet, musste die Hochschule die Kanzlerstelle ausschreiben.

Keineswegs ist der Brandenburger Steffen Kissinger (38) nach sechs Jahren an der Verwaltungsspitze der THB amtsmüde. „Ich würde gern weitermachen und werde mich bewerben“, kündigt der Amtsinhaber an. Gemäß den Bestimmungen des Brandenburgischen Hochschulgesetzes hat die Technische Hochschule seine Position ausgeschrieben.

Auch andere Interessenten können sich bis zum 11. März des Jahres bewerben, wenn sie die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen und zum 1. Dezember 2017 die Kanzlerstelle an der THB, die mit der Beamtenbesoldungsgruppe A dotiert ist, antreten möchten.

Der Kanzler oder die Kanzlerin einer Hochschule im Land Brandenburg wird von der Hochschulspitze bestellt, im vorliegenden Fall also von Präsidentin Burghilfe Wieneke-Toutaoui. Beteiligt ist ein Findungskommission, der das Präsidium, der Senatsvorsitzende und die Gleichstellungsbeauftragte angehören.

Amtsinhaber Kissinger ist ein Eigengewächs der Hochschule. Dort studierte er einst Betriebswirtschaftslehre und war zeitweise Vorsitzender der Studentenvertretung AStA. Auch kommunapolitisch war und ist er engagiert, einige Jahre auch als Stadtverordneter der Brandenburger CDU.

Als wichtige Zukunftsaufgaben bezeichnet der amtierende Haushaltschef das Bemühen um eine angesichts gestiegener Kosten bessere Finanzausstattung der Hochschule und um Geld für den Unterhalt des neuen Gebäudes, auf das die THB noch Anspruch habe.

Der erste Kanzler wurde 1692 bestellt

Steffen Kissinger ist der vierte Kanzler der THB nach der langjährigen Amtsinhaberin Gudrun Bergmann, Antje Wagner, von der sich die Hochschule vor zehn Jahren noch in der Probezeit getrennt hatte, und Walter Kühme, der nach zwei Jahren in Brandenburg nach Niedersachsen gewechselt war.

Die Wurzeln der Kanzlerbegriffs reichen übrigens bis ins Mittelalter zurück. Er bezeichnet den leitenden Verwaltungsbeamten einer Hochschule. Der erste Kanzler wurde von Markgraf Friedrich III. zu Brandenburg im Jahr 1692 an der Universität Halle bestellt.

Rechtlich umstritten ist aktuell, ob das für den Kanzler einer Hochschule vorgesehene Beamtenverhältnis auf Zeit zulässig ist oder ohne rechtfertigenden Grund gegen das Lebenszeitprinzip und damit gegen das Grundgesetz verstößt.

Der Kanzler der BTU Cottbus klagt auf ein unbefristetes Beamtenverhältnis. Das Bundesverwaltungsgericht hat den Fall dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorgelegt.

Von Jürgen Lauterbach

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