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Steffen Scheller bevorzugt die Imbissbude

Brandenburg an der Havel Steffen Scheller bevorzugt die Imbissbude

„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“, befindet Modezar Karl Lagerfeld. Im Blitzinterview wirft die MAZ ein Schlaglicht auf die Person des Kandidaten Steffen Scheller (CDU), der am 25. Februar Oberbürgermeister von Brandenburg/Havel werden möchte. Folgt er dem extravaganten Modezar?

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„Der Frust steigt ins Unermessliche“

Weder Schlips und Kragen noch Jogginganzug. Steffen Scheller mit BKC-Chefin Jacqueline Damus beim vergangenen Karnevalsumzug.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg/H. „Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“, befindet Modezar Karl Lagerfeld. Im folgenden Blitzinterview wirft die MAZ ein Schlaglicht auf die Person des Kandidaten Steffen Scheller (CDU), der am 25. Februar Oberbürgermeister von Brandenburg/Havel werden möchte. Folgt er dem extravaganten Modezar oder riskiert er schon mal den Kontrollverlust an den Beinen? Gegenkandidat Jan van Lessen kommt in der kommenden Ausgabe zu Wort.

Herr Scheller, bitte entscheiden Sie sich und antworten knapp. Theater oder Fußball?

Steffen Scheller: Fußball.

Bayern München oder BVB?

Weder noch. Mein Verein heißt SV 63 und spielt Handball.

Ihr Lieblingsgeruch?

Der Duft von meiner Frau und meiner Tochter.

Was sammeln Sie?

Familienfotos.

Welche Schallplatte, CD oder Kassette haben Sie sich als allererste gekauft?

Eine Platte von Chris Rea.

Worin fühlen Sie sich wohler: Schlips und Kragen oder Jogginganzug?

Ehrlich gesagt in beiden Sachen. Je nach Anlass.

Zu welcher Musik tanzen Sie am liebsten?

Eigentlich zu moderner Pop- und Rockmusik. In letzter Zeit aber auch gern mit meiner Frau zu Schlagern.

Wo essen Sie lieber, in einem feinen Restaurant oder in einer guten Imbissbude?

In einer guten Imbissbude.

Sie bekommen einmal zwei Stunden frei. Lesen Sie lieber ein Buch oder schauen einen Film?

Ich greife zum Buch.

Wie lange warten Sie, wenn Sie einen Termin beim Augenarzt benötigen?

Daran habe ich keine Erinnerung.

Sind sie privat oder gesetzlich krankenversichert?

Als Beamter erhalte ich Beihilfe und decke den Rest mit einer privaten Versicherung ab.

Was war das Beste, das Sie in den vergangenen zehn Tagen getan haben?

Das Schönste war am vergangenen Samstag die Prunksitzung des KCH.

Und über was haben Sie sich geärgert?

Dass es in unserer Stadt noch immer Abbiegeunfälle gibt wie das tödliche Unglück in Hohenstücken.

Für welches Reiseziel entscheiden Sie sich: Norwegen oder Mallorca?

Norwegen.

An welchem Ort würde man Sie nie antreffen?

In einem Kosmetiksalon.

Wo findet man Sie sonntags um zwölf?

Normalerweise zu Hause in der Küche, wo ich die Rolle des Beikochs ausfülle.

Wofür sparen Sie momentan?

Wir hatten für eine Küche gespart. Ansonsten legen wir uns Geld für den Urlaub mit unserem Kind zur Seite.

Was tun Sie normalerweise vor dem Einschlafen?

Lesen.

Von Jürgen Lauterbach

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