Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Stillstand zwischen Potsdam und Magdeburg

Kabelbrand legt Zugverkehr am Montag lahm Stillstand zwischen Potsdam und Magdeburg

Am Montag gab es bundesweit Anschläge auf Kabelschächte der Bahn. Die Folge waren massive Zugausfälle. Bahnreisende mussten in Busse umsteigen. Mancherorts warteten die Menschen stundenlang auf ihre Weiterfahrt. Am Dienstagmorgen hatte sich die Lage jedoch wieder entspannt. Nur vereinzelt gab es noch Schwierigkeiten – beispielsweise in Berlin.

Voriger Artikel
Mazdafahrer schrottet Auto am Zaun
Nächster Artikel
Ätsch, an der Beute hing ein Sender

Richtung Magdeburg ging am Montagabend in Brandenburg an der Havel nicht viel.

Quelle: Jürgen Lauterbach

Potsdam/ Brandenburg an der Havel. Nichts ging mehr für tausende Bahn-Reisende zwischen Magdeburg und Potsdam am Montag zwischen etwa 18 und 22 Uhr. Der Bahnverkehr auf der viel frequentierten Regionalexpressstrecke war stundenlang lahm gelegt. Tausende Pendler und andere Fahrgäste der Deutschen Bahn warteten vergebens auf ihre Züge. Ein freundlicher, aber etwas überforderter Schaffner in Brandenburg an der Havel berichtete von einer Streckenstörung und stellte einzelnen Fahrgästen Taxigutscheine aus.

Ob die Störung mit den bundesweiten Brandanschlägen auf Signalkabel der Bahn zusammenhing war unklar. Eindeutig war nur, dass die Ansagen, auf die Bahnreisende laut Anzeige auf den Bahngleisen warten sollten. Durchsagen gab es nicht.

Wer in Brandenburg an der Havel gestrandet war, hatte über Stunden keine Chance, mit der Linie RE 1 oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln in Richtung Magdeburg zu fahren. Einen Schienenersatzverkehr in Richtung Potsdam gab es sporadisch, beginnend etwa eineinhalb Stunden nach dem Stillstand auf den Gleisen. Er führte nach einer knappen Stunde über Götz und Groß Kreutz in einem überfüllten Bus bis Werder und endete dort. Wer weiter wollte, musste in den Linienbus umsteigen, der eine weitere Dreiviertelstunde bis Potsdam benötigt.

Eine Strecke, die normalerweise in gut zwanzig Minuten bewältigt ist, dehnte sich auf rund anderthalb Stunden. Gegen 22 Uhr kehrte wieder so etwas wie Normalität auf den Bahngleisen ein, die Züge fuhren wieder in beide Richtungen.

Am Dienstagmorgen hatte sich der Zugverkehr weitestgehend wieder normalisiert. Zwar kam es in Berlin auf den S-Bahn-Linien S8, S85 und S9 weiter zu Einschränkungen. Und auch in Nordrhein-Westfalen zwischen Köln-Mülheim und Opladen gab es noch Verzögerungen.

Das große Bahnchaos gab es jedoch nicht mehr.

Von Jürgen Lauterbach

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg/Havel

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg