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Brandenburg/Havel Straße als Carrera-Bahn – Unmut über Porsche-Testfahrer
Lokales Brandenburg/Havel Straße als Carrera-Bahn – Unmut über Porsche-Testfahrer
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15:28 22.12.2017
Porschefahrer aus dem ZF-Werk sollen öfter mal zu schnell fahren. Quelle: Porsche
Brandenburg/H

Das ist kein Neid, das ist Sorge um die Gesundheit von Schülern: Marlis Eichhorn ist Lehrerin am Flakowski-Oberstufenzentrum und Stadtverordnete für die Freien Wähler. Benachbart zu ihrem Arbeitsort ist das ZF-Getriebewerk. Mehrfach hat sie beobachtet, dass Porsche-Fahrzeuge das Werktor verlassen und „anscheinend die Caasmannstraße als Teststrecke benutzen. Ab der Ausfahrt vom Lehrerparkplatz beschleunigte er deutlich auf der geraden Strecke in Richtung Neuendorf, raste zurück zum wilden Parkplatz, auf dem die Autos unserer Schüler stehen“. Das wiederholte sich ihrer Aussage nach mehrfach. Anschließend fuhr er zurück zu ZF. Es soll mehrere dieser Vorfälle gegeben haben.

Deshalb richtete sie eine Anfrage dazu an die Stadtspitze. Für diese antwortete der Beigeordnete Wolfgang Erlebach (Linke): „Soweit nur Einzelfahrzeuge die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten, liegt mutmaßlich kein Straßenrennen im Sinne des Strafrechts vor.“

Geschäftsleitung der ZF hat bereits reagiert

Gleichwohl sei die örtliche Polizeidienststelle über den Sachverhalt informiert und um entsprechende Kontrollen gebeten worden. Des Weiteren wurde durch die Städtische Wirtschaftsförderung die Geschäftsleitung der ZF Getriebe Brandenburg GmbH über den Sachverhalt unterrichtet.

„Diese teilt mit, dass durch die ZF Getriebe Brandenburg GmbH Betriebsfahrzeuge vorgehalten werden und diese im öffentlichen Straßenraum verkehren. Gleichwohl haben die Fahrzeugführer die geltenden Verkehrsregeln zu beachten. Von daher werden die Mitarbeiter hierfür nochmals sensibilisiert. Im Ergebnis ist daher von Individualverfehlungen auszugehen.“

Von André Wirsing

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