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Brandenburg/Havel Kulinarisch einmal um den Globus: Streetfood-Festival lockt mit Spezialitäten
Lokales Brandenburg/Havel Kulinarisch einmal um den Globus: Streetfood-Festival lockt mit Spezialitäten
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15:26 08.07.2018
Die Dresdnerin Janine Bittrich stellt Eis mit Hilfe von Stickstoff her. Quelle: JACQUELINE STEINER
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Brandenburg/H

Einmal um den Globus ging es kulinarisch am Wochenende auf dem Neustädtischen Markt in Brandenburg an der Havel – zumindest kulinarisch. Das Streetfood-Festival machte hier abermals Halt. Köche bereiteten an 35 Ständen neben Klassikern der internationalen Küche auch Spezialitäten zu: vom amerikanischen Burger über die belgische Waffel bis hin zum Insekt.

Kulinarische Weltreise: Am Wochenende fand erneut das Street Food Festival auf dem Neustädtischen Markt in Brandenburg an der Havel statt. Die Auswahl reichte von deftig bis süß, von normal bis ausgefallen.

„Wir wollen, dass unsere Kunden zufrieden sind“, sagt Roland Knez. Der Österreicher sorgte mit seinem amerikanischen Diner auf vier Rädern für wippende Füße beim Verzehr der Fastfood-Klassiker. Zu Sandwiches, Cupcakes und allerlei Pommes- sowie Burgervariationen lief stilecht Rock and Roll aus den Boxen des Foodtrucks.

Fritten mit Erdnusscreme

„Wir haben uns seit zehn Jahren dem Rock and Roll verschrieben“, sagt Knez. Doch auch die Liebe zum Fastfood der Diner wird beim „Roland Mel‘s Rolling Kitchen“ groß geschrieben. Da darf auch mal kulinarisch experimentiert werden. So sind Pommes mit Erdnusscreme und kleinen Nussstücken nicht alltäglich. „Die Kombination aus salzigen Fritten und der süßen Schokolade ist genial“, schwärmt Stefan Mewes (25).

Der Brandenburger war das erste mal beim Streetfood-Festival und konnte an dem Mix nicht vorbeigehen. Bei den Zutaten für die Pommes kann es doch regional zu gehen - sämtliche für die Speisen verwendeten Produkte stammen aus Österreich.

Auf Tour durch Europa

Seit Jahren tingeln Knez und sein Truck durch Europa. „Von der Schweiz bis zu den Niederlanden haben wir alle europäischen Länder bereist“, sagt er stolz. Einen längeren Weg hatten Lawrence und Adam mit ihrem Stand „Traditional Haka-Pies New Zealand“. Jedes Jahr fliegen die Neuseeländer mit ihren Utensilien zum Burgerbraten ein paar Wochen nach Deutschland.

Dass die beiden kein Deutsch sprechen, ist kein Hindernis. Ihre schwarzen Burger, die der Neuseeländischen Rugby Nationalmannschaft gewidmet sind, verkaufen sich trotz Sprachbarriere sehr gut. „Die Reaktionen sind positiv“, sagt Lawrence. Grund sei die maorische Kiwisauce und das Neuseeländische Seesalz, das sich angenehm auf die Zunge lege. Wem das Ganze bei sommerlichen Temperaturen zu heiß war, der entspannte sich beim Eis.

Speiseeis mit Stickstoff

Zum Beispiel mit dem mit Hilfe von Stickstoff hergestellten Speiseeis der Dresdnerin Janine Bittrich. „Der Stickstoff ist minus 196 Grad Celsius kalt“, sagt die 30-Jährige Eisspezialistin, die das erste Mal in der Havelstadt ihren Stand aufbaute. „In Verbindung mit einer Fruchtmasse wird diese schockgefroren und das Eis cremig“. Das sei für viele Gäste etwas ungewöhnlich. „Die Brandenburger essen, was sie kennen: Softeis“, bedauert Bittrich.

Wem es zu Deftigem zog, hatte die Möglichkeit, Kartoffelecken, saftiges Schweinefleisch und spanische Datteln im Speckmantel zu probieren. „Die Datteln sind super“, sagt Jeffrey Pahle (34). Der Brandenburger nebst Frau und Kind ist regelmäßiger Besucher von Streetfood-Veranstaltungen.

Von Tobias Wagner

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