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Brandenburg/Havel Streit zweier Autofahrer auf Brandenburgs Straßen endet blutig
Lokales Brandenburg/Havel Streit zweier Autofahrer auf Brandenburgs Straßen endet blutig
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15:54 05.11.2018
Die Polizei musste einschreiten beim Streit zwischen zwei Autofahrern in Brandenburg an der Havel. Quelle: Patrick Seeger/dpa
Brandenburg/H

Zwei Autofahrer in Brandenburg/Havel haben einander wechselseitig genötigt am Sonntag gegen 18.10 Uhr. Tatorte waren die Plauer Landstraße und die Magdeburger Landstraße. „Zwei Autofahrer rasten aus“, überschreibt Polizeisprecher Oliver Bergholz seinen Bericht,

Nach derzeitigen Erkenntnissen waren beide Autofahrer auf dem Weg in die Brandenburger Innenstadt. Dieser Weg endete für einen im städtischen Klinikum.

Der 50 Jahre alte Fahrer eines VW soll in der Plauer Landstraße einem zwanzig Jahre jüngeren Mercedesfahrer sehr dicht aufgefahren sein und den Mann später in der Magdeburger Landstraße so ausgebremst haben, dass beide Auto fast zusammengestoßen sind.

Beinahe zusammengestoßen

Daraufhin soll der Mercedesfahrer versucht haben, den VW von der Fahrbahn abzudrängen, wobei es wohl ebenfalls fast zu Zusammenstößen kam.

Als beide Fahrer an der roten Ampel in Höhe der Friedrich-Franz-Straße stoppen mussten, stieg der VW-Fahrer aus. Der Polizei sagte er später, er habe den Mercedes-Fahrer zur Rede stellen wollen. Dazu hat er offenbar die Fahrertür des Mercedes geöffnet und dessen Fahrer am Oberarm ergriffen.

Dieser Gegner äußerte später, dass er daraufhin aus Angst und zur Abwehr seine Stabtaschenlampe ergriffen und sie dem VW-Fahrer auf den Kopf geschlagen habe.

Schlag mit der Stabtaschenlampe

Obwohl der getroffene Mann stark am Kopf blutete, hielt er sich an der noch geöffneten Autotür fest, um den Mercedesfahrer vom Flüchten abzuhalten. Doch der fuhr dann in Richtung Innenstadt davon.

Zeugen kümmerten sich um den Verletzten und riefen Polizei und Rettungsdienst an den Ort des Geschehens. Der 50- Jährige wurde ambulant im Klinikum behandelt.

Die Polizeibeamten ermittelten anschließend den Fahrzeughalter des Mercedes auf und trafen ihn auch zu Hause an. Er stritt den Vorfall keineswegs ab, sondern erklärte sich gegenüber den Beamten.

Knapp 0,8 Promille

Die Polizisten bemerkten, dass er nach Alkohol roch, und nahmen einen Atemalkoholtest vor. Weil 0,78 Promille angezeigt wurden, musste der Brandenburger eine Blutprobe abgeben.

Am Auto sicherten die Beamten Spuren und stellten Taschenlampe sicher, an der noch Blut klebte. Die Kriminalpolizei ermittelt Bergholz zufolge wegen zweier Nötigungen im Straßenverkehr und einer gefährlichen Körperverletzung.

Von Jürgen Lauterbach

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