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Brandenburg/Havel Sturm macht Überfahrt bei Pritzerbe gefährlich
Lokales Brandenburg/Havel Sturm macht Überfahrt bei Pritzerbe gefährlich
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17:26 05.10.2017
Die Pritzerber Autofähre. Quelle: Frank Bürstenbinder
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Pritzerbe

Sie setzen bei Wind und Wetter über. Und das 365 Tage im Jahr. Doch das Orkantief Xavier zwingt selbst hartgesottene Fährleute zu einer Zwangspause. Seit wenigen Stunden ist der Betrieb der zwischen Pritzerbe und Kützkow pendelnden Autofähre aus Sicherheitsgründen unterbrochen.

Problematisch ist nicht unbedingt der Wellengang, sondern der Druck des Windes auf die an einer Kette laufenden Motorfähre. „Eine stark gespannte Kette könnte brechen. Auch das Getriebe könnte Schaden nehmen“, sagte Alt-Fährmeister Helmut Polanik der MAZ.

Für Autofahrer bedeutet die sturmbedingte Unterbrechung erhebliche Umwege über Milow oder Bensdorf, um das andere Ufer zu erreichen. Wann wieder nach Fahrplan gefahren werden kann, ist derzeit völlig unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Sturm bis in die späten Abendstunden andauern. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Fähre erst wieder am Freitagfrüh den regulären Betrieb aufnehmen kann. So lange bleibt der direkte Weg nach Kützkow abgeschnitten.

Normalerweise wechselt die kommunale Fähre mit einer Tragfähigkeit von 22 Tonnen rund 150 mal am Tag von einem Ufer zum anderen. Die Havel ist an dieser Stelle rund 180 Meter breit. Zwischen den Sturmböen versuchen die Fährleute dennoch den Fluss zu queren, wie vor wenigen Minuten geschehen.

Von Frank Bürstenbinder

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