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Symphoniker können auch Tanzmusik

Erster Brandenburger Theaterball Symphoniker können auch Tanzmusik

200 Jahre Brandenburger Theater, ein Jubiläum, das gefeiert werden musste: mit einem standesgemäßen Ball. Was für ein Vergnügen! Die Tanzfläche war schnell zu klein für die Tanzpaare und die Melodien von Strauss, Léhar, Mancini, Anderson, Gershwin, Marchetti und anderen bekannten Komponisten.

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Die lange Ballnacht im Theater gab ausreichend Gelegenheit, zu toller Musik zu tanzen.

Quelle: Rüdiger Böhme

Brandenburg/H. 200 Jahre Brandenburger Theater, ein Jubiläum, das gefeiert werden musste, nicht nur mit dem Festakt am Donnerstag, sondern auch mit einem standesgemäßen Ball. Der Theaterball feierte am Samstagabend Premiere. Das Brandenburger Theater hatte eingeladen, weil die städtische Kulturstätte bereits seit zwei Jahrhunderten besteht. Die Organisatoren hatten sich was einfallen lassen.

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200 Jahre Brandenburger Theater – das musste gefeiert werden! Die Tanzfläche war schnell zu klein für die Tanzpaare und die Melodien von Strauss, Léhar, Mancini, Anderson, Gershwin, Marchetti und anderen bekannten Komponisten.

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Natürlich mit dabei, die Brandenburger Symphoniker, das Aushängeschild des Hauses, die an diesem Abend exklusiv für die rund 300 Gäste zum Tanz aufspielten.

Was für ein Vergnügen! Die Tanzfläche war schnell zu klein für die Tanzpaare und die Melodien von Strauss, Léhar, Mancini, Anderson, Gershwin, Marchetti und vielen anderen bekannten Komponisten. Die Symphoniker streiften unter ihren Dirigenten Peter Gülke und Hannes Ferrand durch die Jahrzehnte, sie präsentierten nicht nur Walzer, sondern auch moderne Stücke und stets prächtige Unterhaltung.

Förderverein unterstützt Jugendtheater

Mit den Solisten Dorothea Breil und Jörg Hilger hatten sich die Theaterleute für diesen Abend zwei Interpreten geholt, die das Publikum unter anderem ins „Cabaret“ entführten und das mit den „Fremden in der Nacht“.

Doch zuvor erklärten sie gemeinsam mit Moderator und Sänger Frank Jesko-Idler, der souverän durch den Abend führte, allen erst einmal, was „Die Bretter die die Welt bedeuten“ bedeuten. Auf diese Bretter holten sie sich kurz darauf die Tänzerinnen und Tänzer des Kasmet Balletts, die mit „Peter Pan“ einen Ausschnitt aus ihrem Repertoire zeigten. Wenig später schlossen sich wenig später die Mitglieder des Jugendtheaters mit einem Glückwunsch-Medley an.

Das Jugendtheater liegt den Brandenburger Theaterleuten sehr am Herzen. Insbesondere der Förderverein „Freunde des Brandenburger Theaters“ unterstützt die Jugendarbeit gemeinsam mit dem Theater. So nutzte die Vereinsvorsitzende Anna Büge an diesem Abend die Gelegenheit, sich bei allen für ihr Engagement in der Theaterarbeit oder der Jugendförderung zu bedanken und verwies auf die wichtige Arbeit mit den jungen Künstlern.

Der Förderverein selbst feierte ja auch einen Geburtstag. Er wurde bereits 25 Jahre alt. 2002 lobte er erstmals einen Theaterpreis aus, den unter anderem das Kasmet Ballett im Jahr 2010 erhielt. Der Verein wächst, allein in diesem Jahr erhöhte er die Zahl seiner Mitglieder von 30 auf 45 Theaterenthusiasten.

Tanz in den Morgen bis 3 Uhr

„Wunsch aller Förderer im Verein ist, dass das Brandenburger Theater in den kommenden Zeiten weiter ein Ort lebendiger Kunst sein wird“, sagte Anna Büge. Zum Mitnehmen gab es für die Ballgäste aber auch etwas. Im Foyer lichtete Ute Steglich die Gäste ab. Wer etwas für die Jugendarbeit des Theater beisteuern wollte, kaufte sich Lose der Ball-Tombola. Die Preise wurden von Brandenburger Unternehmern gesponsert.

950 Euro, der Erlös der Tombola, fließt in die Kinder- und Jugendarbeit des Theaters. Die Hauptgewinne schnappten sich Renate Schäfer, die ein Wochenende in der sächsischen Hauptstadt Dresden mit einem Besuch der Semperoper gewann und an Anita Wodatschek. Sie freut sich auf ein Wellness-Wochenende in Warnemünde, zu dem sie ihren Mann mitnimmt, der gleich zehn Lose erstanden hatte.

Doch bevor die Gewinner sich über ihre Preise freuen durften, wurde gegen 22 Uhr erst einmal gemeinsam auf das große Jubiläum angestoßen. Danach verabschiedeten sich die Solisten und trotz des Regens startete ein Feuerwerk, das Kraft für alle folgenden Aufgaben geben sollte.

Fleißig getanzt und gefeiert wurde dann bis etwa 3 Uhr in den Morgen. Für die Musik sorgte der Berliner DJ „JJ-Fetzer“ mit einer bunten Mischung von Melodien.

Von Rüdiger Böhme

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