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Brandenburg/Havel TH Brandenburg feiert ihr Jubiläum
Lokales Brandenburg/Havel TH Brandenburg feiert ihr Jubiläum
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19:03 12.10.2017
Die THB ist mit 25 Jahren die jüngste staatliche Hochschule im Land Brandenburg in der ältesten Stadt. Quelle: Jacqueline Steiner
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Brandenburg/H

Die jüngste staatliche Hochschule im Land Brandenburg feierte am Donnerstag ihr erstes echtes Jubiläum. Die Technische Hochschule Brandenburg (THB) besteht seit 25 Jahren. Sie ist von den vielen Hochschulgründungen des Jahres 1992 der letzte Jubilar.

Am letzten Tag ihrer Amtszeit gab es im Audimax ein kurzes freundliches Wiedersehen von Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) mit ihrem einstigen Rivalen, Amtsvorgänger Helmut Schmidt. Der Sozialdemokrat ist der einzige, gegen den Tiemann in einer politischen Wahl einmal eine Niederlage hinnehmen musste. Das war 2002, ist also lange her.

Die Technische Hochschule Brandenburg gibt es seit 25 Jahren. Die MAZ war beim Festakt am Donnerstagnachmittag dabei und zeigt einige Momente in Bildern.

Doch liegt jener Tag nicht ganz so lange zurück wie die Zeit, in der Helmut Schmidt Rektor der neu gegründeten Fachhochschule Brandenburg war, die 1992 mit 62 Studenten und fünf Professoren an den Start gegangen war.

Mit Gründungsrektor Schmidt begannen die Jahre, welche die heutige THB-Präsidentin Burghilfe Wieneke-Toutaoui in ihrer Festansprache vor rund 200 Teilnehmern als die Phase von „Aufbruch und Improvisation“ bezeichnete.

Außer Schmidt waren auch andere Männer der ersten Stunde ins Audimax der Technischen Hochschule gekommen, der seinerzeitige Wissenschaftsminister Hinrich Enderlein zum Beispiel und der noch heute in Brandenburg lehrende Informatikprofessor Reiner Creutzburg.

Hans-Georg Kohnke und Birgit Fischer (Bildmitte) erhielten als erste die THB-Ehrennadel aus Palladium. Quelle: J. Steiner

Von Jacaranda rasant begleitet erinnerten mehrere Redner an die improvisierten Anfangsjahre und die erfolgreiche Ausbauzeit der THB, an der rund 2600 Menschen studieren und 65 Professoren lehren. Fest in der Gegenwart verankert ist Festrednerin Sigrid Nikutta, die Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe, eines 14 400 Mitarbeiter starken Unternehmens.

Die studierte Psychologin sprach über „Kooperation als Brücke zwischen Hochschulausbildung und Beruf“. Sie selbst habe als Praktikantin eine solche Brücke für den Weg in die Arbeitswelt genutzt. Für Nikutta ist die Brandenburger Hochschule ein innovativer Bestandteil der Wissenslandschaft im Raum Berlin und Brandenburg. Als Kooperationspartner also bedeutend, zumal die Zeichen bei den Berliner Verkehrsbetrieben weiter auf Wachstum stehen.

Die Chefin der Berliner Busse, Straßen- und U-Bahnen setzt auf die heutigen Studenten der Hochschulen, braucht sie in einer Zeit, in der technische Entwicklungen das Unternehmen vor unbekannte Herausforderungen stellen. „Wir müssen die Elektromobilität bezahlbar hinbekommen, weil die Leute nicht das doppelte für die Fahrkarte bezahlen wollen“, forderte sie.

Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) mit ihrem Amtsvorgänger, dem FHB-Gründungsrektor Helmut Schmidt (SPD). Quelle: Jacqueline Steiner

Die BVG habe nicht das Wissen, um alle Fragen der Elektromobilität zu beantworten. Als Beispiel nannte die Vorsitzende die künftige Batterietechnik der Busse. So vieles sei unklar: Wie laden? Wo laden? Wie vor Schäden sichern? Nikutta wünscht sich besonders junge, technisch interessierte Frauen in ihrem Riesenunternehmen.

Das Hochschuljubiläumsfest erlebte auch eine Premiere. Erstmals verlieh die THB ihre aus Palladium gefertigte Ehrennadel. Empfänger sind die vielfache Olympiasiegerin Birgit Fischer und Hans-Georg Kohnke, Referent für Stadtgeschichte, der den Bildband Technische Hochschule Brandenburg 1992 bis 2017 zusammengestellt hat.

Von Jürgen Lauterbach

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