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TH Wildau wird in Brandenburg/Havel aktiv

Konkurrenz für Brandenburger Hochschule TH Wildau wird in Brandenburg/Havel aktiv

Die Technische Hochschule Brandenburg (THB) bekommt im Herbst bei der dualen Ingenieurausbildung Konkurrenz in der eigenen Stadt. Die Firma Spema in Kirchmöser will mit der TH Wildau im September ein neues Angebot auf den Bildungsmarkt bringen.

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Die Firma Spema bildet schon seit 1998 junge Leute aus – ab Herbst dann mit der TH Wildau auch im dualen Studium.

Quelle: Foto: Archiv/J. STEINER

Brandenburg/H. Die Technische Hochschule Brandenburg (THB) bekommt im Herbst bei der dualen Ingenieurausbildung Konkurrenz in der eigenen Stadt. Die Firma Spema in Kirchmöser will mit der TH Wildau ein neues Angebot auf den Bildungsmarkt bringen – unter der Überschrift „In fünf Jahren zum IHK-Abschluss Industriemechaniker und gleichzeitig der Bachelorabschluss Maschinenbau“.

Das seit 1998 bestehende Unternehmen Spezialmaschinen und Ausbildungs GmbH (Spema) ist nicht nur in der Fertigung aktiv, sondern bildet auch junge Leute zu Industriemechanikern, Bürokaufleuten und in anderen Berufen aus. Im September soll ein neuer Baustein hinzukommen, ein Gemeinschaftswerk mit der TH Wildau, die durchaus in Konkurrenz zur TH Brandenburg um Studenten wirbt. „Unser künftiges duales Studium ist völlig anders als das Angebot der THB“, versichert Spema-Geschäftsführer Hanjo Sawitzki. Er hatte sich zunächst um eine Kooperation mit der THB bemüht.

Da das nicht klappte, werden technisch-praktisch und akademisch interessierte junge Leute künftig die Wahl haben in der Stadt Brandenburg. Spema und TH Wildau wollen ihren Studenten ein verkürztes duales Studium ermöglichen mit vergüteter Ausbildung und möglicher Bafög-Förderung. Im Idealfall haben die Absolventen schon nach fünf Jahren den Berufs- und den Hochschulabschluss. „Das ist anspruchsvoll“, gesteht Sawitzki.

Das ausbildungsintegrierte Konzept der Wildauer sieht vor, dass in die zweieinhalbjährige Berufsausbildung zum Industriemechaniker bereits einige Studienelemente integriert werden. Der Hauptteil der akademischen Ausbildung zum Maschinenbau-Bachelor beginnt nach dem IHK-Abschluss. Zum Studieneinstieg hätten die jungen Leute auf jeden Fall eine bessere Vorstellungskraft im Hinblick auf technische Zusammenhänge. Und wer das Studium dann nicht schaffte hätte immer noch die abgeschlossene Facharbeiterlehre.

Die Spema möchte nun Unternehmen gewinnen, die mitwirken wollen an der dualen Ausbildung. Der Anfang sei mit der Firma Schlote am Standort Rathenow gemacht. Auch deren Werk in Brandenburg sei interessiert, sagt Sawitzki zur MAZ.

Von Jürgen Lauterbach

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