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Brandenburg/Havel Taiwanesen erleben ihre Tretboot-Premiere
Lokales Brandenburg/Havel Taiwanesen erleben ihre Tretboot-Premiere
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18:45 15.08.2016
Das erste Mail im Tretboot. Die taiwanesischen Gäste genießen den Ausflug an die Malge. Quelle: JACQUELINE STEINER
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Brandenburg/H

Was jungen Indern recht ist, ist jungen Taiwanesen billig. Sechs Gäste der Brandenburger Rotarier aus Fernost erlebten am Montag ihre Premiere im Tretboot, so wie in einem der vergangenen Jahre Studenten aus Indien. „Der Programmpunkt ist damals gut angekommen, deshalb sind wir mit unseren Gästen erneut an die Malge gefahren“, erzählt Lucas Böttche.

Lucas Böttche ist Mitglied von Rotaract, gehört also zu Brandenburger Nachwuchsorganisation der Rotary Clubs. Drei Tage lang betreut der 22 Jahre alte Student die vier Frauen und zwei Männer aus Taiwan, die an dem Rotary-Austauschprogramm „New Generations Service Exchange“ teilnehmen.

Mit diesem Pogramm bieten Rotarier verschiedener Länder weltoffenen Schulabsolventen, Studierenden, Auszubildenden und Berufsanfängern Möglichkeiten, in anderen Ländern berufliche Einblicke und Erfahrungen zu sammeln und Ihr Gastland mit seiner Kultur, Geschichte und den Sehenswürdigkeiten kennenzulernen.

In diesem Jahr kümmern sich die Brandenburger um sechs taiwanesische Studenten im Alter zwischen 21 und 26 Jahren, die Deutschland drei Wochen lang besuchen.

Ehe sie sich im Breitlingsee trotz ungünstiger Winde in ihren Booten abstrampeln durften, lernten sie den Brandenburger Dom und anschließend den Metallbaubetrieb Windeck in Rietz kennen. Geschäftsführer und Rotary-Mitglied Oliver Windeck stellte den Asiaten sein Unternehmen vor.

Am Dienstag wird Stefan Tiemann, ebenfalls Rotarier, Einblicke in das Unternehmen RFT gewähren. Zuvor bekommen die Gäste die Altstadt gezeigt, einschließlich einer Turmbesteigung in der St.-Gotthardtkirche.

„Ich bekomme wichtige Anregungen auf dieser Reise“, sagt Ling Hua Chien (21), die an der Nationaluniversität für Erziehung in Taipeh Kunst und Design studiert. Wie ihre fünf Mitreisenden war sie gespannt auf den Ausflug ins Tretboot. Solche Boote seien in ihrer Heimat unbekannt, erzählt die Studentin, die das Ausflugsziel Malge mit den Worten kommentiert: „I love it.“

Dort wollten alle Gäste noch einen Waldspaziergang machen. „Wälder kennen unsere Gäste nicht“, erklärt Lucas Böttche das Anliegen. Auch einen Besuch im Supermarkt hätten sich die Asiaten gewünscht. Böttche: „Sie waren völlig begeistert, dass alles an einem Platz ist.“

Im kommenden Jahr soll der Gegenbesuch deutscher Studenten stattfinden.

Von Jürgen Lauterbach

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